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Die letzten 20 Beiträge des Themas: "Rosenpflanzung"

Hero , 03.12.2018, 11:27 Zitat
Bei meinen Schnittkursen und Vorträgen zu Rosenthemen empfehle ich immer, bei Neupflanzungen die
Veredlungsstelle eine Handbreit tief in den Boden zu bringen.
Des Öfteren fragen dann einige nach, wie sie mit früher gepflanzten Rosen - Veredlungsstelle über
dem Boden - vorgehen sollen.
Meine Empfehlung dazu: Im Herbst zwei bis drei Schippen Erde auf die Rosenpflanze geben und
dauerhaft dort zu belassen.

Zur Bildung von Wildtrieben bei Hochstammrosen:
Hochstämme werden aus Wildrosen gezogen, bei denen von mehreren Ruten die beste belassen wird und
die anderen werden weggeschnitten.
Deshalb sind oft noch Augen vorhanden, aus denen die Wildtriebe kommen können.
Bei veredelten Rosen wird in den Wurzelhals veredelt und danach alles über der Veredlung
abgeschnitten. Es sind also keine Austriebsaugen mehr vorhanden.
Wenn trotzdem Wildtriebe erscheinen wurde zuvor wahrscheinlich mit dem Spaten zwischen den Rosen
gearbeitet und dabei sind Wurzeln verletzt worden.
RosenMama , 02.09.2018, 19:41 Zitat
Ja, ich denke auch, dass unterschiedliche Themen in unterschiedlichen Threads diskutiert werden
sollten. Es wird sonst einfach zu unübersichtlich.
Klaus , 28.08.2018, 08:24 Zitat
Hallo Leda, liebe Rosenfreunde,
die Frage, wo die Veredelungsstelle beim Pflanzen liegen sollte, unter der Erde, wie bisher üblich,
oder über der Erde, wie von Frau Peselmann empfohlen, können wir wohl in diesem Thread weiter
diskutieren.
Für die andere im Rosenbogen aufgeworfene Frage, welche Erfahrungen vorliegen, ob die Unterlage an
den Boden angepasst werden sollte, sollte wohl in einem eigenen Thread diskutiert werden, sonst
wird es unübersichtlich.
Was meint Ihr?
Herzliche Grüße
Klaus
Leda , 27.08.2018, 12:15 Zitat
Wie wollen wir denn mit dem 2. im Rosenbogen angesprochenen Thema hier verfahren?
Haltet ihr es für sinnvoll diesen Komplex auch hier unter der Überschrift "Veredelungsstelle" zu
diskutieren?

Vermutlich sind hier die meisten Mitglied in der GRF, aber Voraussetzung zur Beteiligung hier im
Forum ist es natürlich nicht.
Daher zur Sicherheit der andere Themenbereich:
"Wissen Sie, welche Einflüsse verschiedene Unterlagen auf die veredelten Sorten haben?Haben Sie
Erfahrungen mit unterschiedlichen Unterlagen auf unterschiedlichen Böden gemacht oder aus solider
Quelle davon gehört?"

Aus meiner Sicht sind die beiden Fragen für den "Verbraucher" auch nicht einfach zu beantworten.
Vor allem bei den Erfahrungen dürfte es möglicherweise ein Problem geben .
Klaus , 27.08.2018, 10:29 Zitat
Liebe Rosenfreunde,

dass die Redaktion des Rosenbogens eine Diskussion im Forum aufgreift, um mit der gesamten
Mitgliederschaft weiterzudiskutieren, halte ich für eine großartige Bestätigung, dass wir hier im
Forum nicht einfach Sandkastenspiele machen, sondern ernste Themen diskutieren.
Auf dieser Basis sollten wir aufbauen und weitermachen.

Vielleicht ermutigt das einige der Forums-Mitglieder, die sich früher rege beteiligt, in letzter
Zeit aber etwas zurückgehalten haben, wieder mitzumachen.

Herzliche Grüße

Klaus
Archivrambler , 27.08.2018, 09:09 Zitat
Lieber Klaus,

die Diskussion und der Austausch im Forum haben wir in der Geschäftsstelle aufgegriffen und beim
Redaktionstreffen angesprochen/besprochen. Da das Thema wirklich interessant ist, entschloss sich
die Redaktion einen Artikel zu schreiben.
Soweit zum Weg vom Forum in den Rosenbogen.

Und gebe nun zurück zum Austausch der wirklich interessant ist :-) .
Klaus , 26.08.2018, 21:51 Zitat
Liebe Rosenfreunde,

im gerade erschienenen Heft des Rosenbogens lese ich zu meiner großen Freude auf Seite 50:
Zur Diskussion: Veredelungsstelle - wo soll sie denn nun hin?
Es wird auch auf die hier im Forum geführte Diskussion hingewiesen, sogar mit Angabe der
Internetadresse, und es wird zur Teilnahme an der Diskussion aufgerufen!

Leider ist der Name der Autorin / des Autors nicht angegeben - zumindest konnte ich ihn nicht
entdeken.
Ich würde mich gern bei ihr/ihm bedanken.
Es dürfte doch wohl ein Mitglied des Forums sein.
Vielleicht gibt sie/er sich hier zu erkennen?

Herzliche Grüße

Klaus
Morton , 23.07.2018, 23:26 Zitat
Hallo,

heute am 23.7. war im BR-Regionalfernsehen wieder die Sendung "Querbeet" mit dem Thema Rosen (Danke
an "Rosenkavalier" für die nützlichen TV-Tipps).

Hier die Sendung aus der Mediathek:

https://www.br.de/mediathek/video/querbeet-23072018-wildrosen-tischdeko-mit-rosen-rosen-siegel-av:5b
0c0d4442a2dd001869f476


Der Beitrag zur Pflanzung ist gleich zu Beginn.

Ich bin nach wie vor erstaunt und auch verärgert über den Fernsehauftritt von der Gärtnermeisterin
Peselmann am 14.6.. Sicherlich unangemessen, so empfehle ich doch der Gärtermeisterin bei ihren
TV-Auftritten sich doch lieber auf die Pflanzanleitung von Thujas und Buchsbäumen zu beschränken -
von Rosenpflanzung hat sie keine Ahnung.

Schönen Abend noch.

Harald H. Morton
amigoderose , 20.07.2018, 10:28 Zitat
In Dietrich Woessners “Buch der Rosen“ (1967) schreibt der Autor:
… Busch- und Kletterrosen werden so gepflanzt, dass die Wurzeln abwärts wachsen können und so tief
in das Pflanzloch kommen, dass die Veredlungsstelle oder, noch besser, die Stelle wo die
Verzweigung beginnt, etwa 5 cm in den Boden kommt...
Von dieser Methode ist er in keinem seiner später erschienen Bücher abgekommen.
Gartenmeister Dietrich Woessner war Gartenbaulehrer an einer Landwirtschaftlichen Schule. Er
betrieb zahlreiche Versuchsrosengärten, gar bis auf 1‘900 mü.M.
Ein anderer Aspekt ist, dass wir Rosenfreunde Hege- und Pflegemethoden der Rosen möglichst
einheitlich an Neulinge weitergeben sollten. So werden Roseneinsteiger nicht verunsichert.

amigoderose

Leda , 19.07.2018, 20:38 Zitat
Hallo Gerhard :-)

dann ist das wohl die Mecklenburger-Methode ;-)
Wenn ich es richtig gelesen habe, gärtnerst du nicht weit entfernt.
Und bei uns ist eben Frostschutz echt ein Thema :cry:
Aktuell natürlich auch Wasser, eher mangelndes Wasser!
Ich kann manchmal nicht der Versuchung widerstehen, im Sommer doch die eine oder andere
Containerrose zu erwerben. Für die natürlich in der Pflanzung auch nichts anderes gilt als für die
wurzelnackten. Auch wenn sie im Container mit der Veredelung oberhalb des Erdniveaus stehen. Aber
in diesem Jahr geht wegen des total trockenen Bodens nichts!

Liebe Grüße
Rosenkavalier , 19.07.2018, 17:35 Zitat
Wilhelm Kordes schreibt in "Das Rosenbuch" (7. Auflage 1956) folgendes :
" Die lockere Erde des Beetes wird sich noch etwas setzen, also müssen wir die Rosen so tief
pflanzen, dass noch 5 cm von den Zweigen
mit in die Erde kommen." Mit diesem Rat bin ich die letzten Jahrzehnte sehr gut gefahren.

Rosenkavalier

Rosendompteur , 18.07.2018, 21:46 Zitat
Hallo Leda,

so wie Du die Pflanzung beschrieben hast mache ich es auch. Lochboden gut auflockern, Rose rein,
Erde in Etappen auffüllen und gut einschlämmen. Wenn das Wasser versickert ist nochmals gut
andrücken, Erde nachfüllen und wässern.
Bei den tiefgepflanzten Rosen habe ich bisher auch keine Wildtriebe, habe aber schon öfters
gesehen, das bei hochgepflanzten Rosen oft Wildtriebe vorkommen.

Liebe Grüsse

Gerhard =) =) =)
Leda , 18.07.2018, 19:18 Zitat
Zitat:
Nun aber zu der Sorge das sich vermehrt Wildtriebe bilden würden. Hierzu möchte ich aus eigener
Erfahrung sagen, Wildtriebe entstehen nicht durch tiefes pflanzen. :confused: Sie entstehen durch falsches
Pflanzen. :-(


Vielleicht war da unsere Diskussion missverständlich. Niemand hat behauptet, dass tiefes
Einpflanzen Wildtriebe fördert. :-) Im Gegenteil, es verhindert eher ,dass sich Wildtriebe bilden.

Ich glaube allerdings nicht, dass sich durch Antreten des Bodens die Wurzeln in ihrer Ausrichtung
verschieben. Sie sitzen doch unter der Rose !
Ich schlemme die wurzelnackten Rosen nach der Pflanzung gut ein und drücke nach Versickern des
Wassers den Boden etwas an. Eventuell muss noch etwas Erde aufgefüllt werden. Von Gewalt kann da
keine Rede sein ;-)


Ramblerjosef , 17.07.2018, 20:46 Zitat
Hallo Rosenfans, =) ;-)
bei uns in in der Nordeifel können die Winter sehr kalt werden, dann ist es gut wenn die
Veredlungsstelle vor dem Frost geschützt wird. :-(
Liegt die Veredlung über der Erde,muss mit Erdreich geschützt werden. Die Erdmenge sollte einem
großen Maulwurfshügel entsprechen,dasbedeutet bei 400 bis 500Stück Rosen viel Erde zu bewegen ist
. :-(
Nun empfehlen Fachleute die Rose so zu pflanzen das der Veredlungsknoten eine Hand breit unter der
Erde sein soll. Bei dieser Vorgehensweise ist die Rose schon ein gutes Stück vor der Kälte
geschützt, also nehme ich diesen Rat gerne an, oder? =) =) :D
Nun aber zu der Sorge das sich vermehrt Wildtriebe bilden würden. Hierzu möchte ich aus eigener
Erfahrung sagen, Wildtriebe entstehen nicht durch tiefes pflanzen. :confused: Sie entstehen durch falsches
Pflanzen. :-(
Man muss nur darauf achten das die Wurzeln in etwa senkrecht in das Erdreich gesetzt werden. Das
ist aber oft nicht so einfach wie gesagt. :confused:
Hat nun zum Beispiel der Rosenliebhaber seine Rose mit aller Sorgfalt die Wurzeln senkrecht
gepflanzt, tritt sie nun auf Anweisung von Gärtner mit den Füßen ordentlich fest damit die Rose
gut anwachsen soll, dann kann man nur erahnen, aber nicht sehen wie die Wurzeln geschoben und mit
Gewalt gedrückt wurden. Ich gehe davon aus das sich die Wurzeln durch das Heruntertreten des
Erdreichs mit den Füßen wieder nach außen in Richtung Waagerechte verschieben kann. Dies hat mit
absoluter Sicherheit zur Folge,das sich Wildtriebe bilden. :-/

http://666kb.com/i/dvapi13jigzyhocu8.jpg

http://666kb.com/i/dvapivdrjcq4pqtc0.jpg

http://666kb.com/i/dvapjfvy0mmfth8u8.jpg
admin , 16.07.2018, 10:39 Zitat
Kommen wir bitte wieder zum eigentlichen Thema "Rosenpflanzung"
Klaus , 16.07.2018, 08:12 Zitat
Hallo Leda,
was die "Begeisterung" angeht, stimme ich Dir voll zu, auch was die "Luft nach oben" betrifft.
Viele Grüße
Klaus
Leda , 15.07.2018, 19:36 Zitat
Klaus hat folgendes geschrieben:

Mein Beispiel zeigt aber, meine ich, dass man sich einem Trend nicht hilflos ausgeliefert sehen
muss, sondern durch geeignete Initiativen durchaus etwas bewirken kann.
Vielleicht regt das etwas zum Nachdenken an.



Klaus, von außen ist die Qualität deines Engagements nicht zu beurteilen, sorry.

Die Mitgliederzahlen sind die eine Sache, die eigentliche Aufgabe/Mission der GRF ist aus meiner
Sicht eine andere. Natürlich muss es das Kompetenzzentrum in Sachen Rosen sein und gleichzeitig die
Leidenschaft vermitteln für das , was uns allen hier viel Freude macht.
Klar machen, dass es unendlich viele Verwendungsmöglichkeiten für Rosen gibt, dass sie auch total
unkompliziert sein können, in jeden Gartenstil und zu jedem Trend passen usw. Ich denke das geht
nur über den Faktor "Begeisterung". Auch hier im Forum.
Wenn hier ein Nicht-GRF-Mitglied reinschaut , sollte ein WOW-Effekt ausgelöst werden.
Und da gibt es aus meiner Sicht durchaus noch Luft nach oben :-)





wuehlmaus , 13.07.2018, 14:11 Zitat
Klaus hat folgendes geschrieben:
Hallo Herbert,
als ich vor ca. 10 Jahren den Vorsitz der Palmengartengesellschaft übernahm, lag die Mitgliederzahl
bei 1700. Während meiner 5jhrigen Amtszeit stieg sie auf 2400. Inzwischen ist sie wieder auf 1700
zurückgegangen. Gibt es da vielleicht einen Zusammenhang? Auch damals schon bestand das Phänomen
der allgemein zurückgehenden Mitgliederzahlen. Mein Beispiel zeigt aber, meine ich, dass man sich
einem Trend nicht hilflos ausgeliefert sehen muss, sondern durch geeignete Initiativen durchaus
etwas bewirken kann.
Vielleicht regt das etwas zum Nachdenken an.
Viele Grüße
Klaus


Ich denke kein Verein legt die Hände in den Schoß und trauert. Vereine sind an den Punkt umdenken
zu müssen.

ÁBer da du ja den goldenen Schlüssel hast für neue Mitglieder......

Klaus for President
Klaus , 13.07.2018, 11:12 Zitat
Hallo Herbert,
als ich vor ca. 10 Jahren den Vorsitz der Palmengartengesellschaft übernahm, lag die Mitgliederzahl
bei 1700. Während meiner 5jhrigen Amtszeit stieg sie auf 2400. Inzwischen ist sie wieder auf 1700
zurückgegangen. Gibt es da vielleicht einen Zusammenhang? Auch damals schon bestand das Phänomen
der allgemein zurückgehenden Mitgliederzahlen. Mein Beispiel zeigt aber, meine ich, dass man sich
einem Trend nicht hilflos ausgeliefert sehen muss, sondern durch geeignete Initiativen durchaus
etwas bewirken kann.
Vielleicht regt das etwas zum Nachdenken an.
Viele Grüße
Klaus
Frankenrose , 11.07.2018, 09:53 Zitat
Hallo Klaus,
im Prinzip gebe ich dir Recht. Aber Frau Peselmann wird hier nicht aktiv sein und wird ihre
(falsche) Meinung auch weiterhin vertreten.
Was die sinkende Mitgliederzahl angeht ist es leider ein allgemeines Problem, das sich auch in
anderen Vereinen widerspiegelt. Auch die Weltrosengesellschaft spricht von sinkenden
Mitgliederzahlen.
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