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Position: Home » Forum » Rund um die Rosen » Gibt es noch Rosen im Garten 2030 ?
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Thema: Gibt es noch Rosen im Garten 2030 ? [Seite 1 ]  

Kein neuer Beitrag Rosenkavalier , 23.11.2017, 13:39
Beitrag #1   

Rang: * * * O O
Registrierung: 14.01.2010, 14:29
 

Fortgeschritten mit 150 Punkte, 56 Beiträge
Wie wird der Garten im Jahr 2030 aussehen ? Diese Frage stellte sich ein Referent auf der DIY
Garden Summit 2017 in Berlin. Wie man feststellen kann sind der Anbau von eigenem Obst und Gemüse
und die Verbundenheit zur Natur wieder stark im Kommen. Dadurch dass sich das Durchschnittsalter
der Kleingartenbesitzer um 10 Jahre verjüngt hat, ist es zu einer hippen Spießigkeit gekommen.
Gartenhütten werden wieder selbst gebaut, Bienenstöcke werden aufgestellt und Wildblumenwiesen
angelegt. Diese Ökowelle wird dazu führen, dass bestimmte Rosensorten, wie z,B. die
Bienenweiderosen und die Kleinstrauchrosen sowie die Rambler eine Daseinsberechtigung auch im
Garten 2030 haben werden.
Im Bereich der Kommunikation wird die GRF neue Wege gehen müssen , wie Z. B: interaktive
wöchentliche Livestreams zum Thema Rose.

Rosenkavalier

 
Kein neuer Beitrag RosenMama , 26.11.2017, 20:47
Beitrag #2   

Rang: * * O O O
Registrierung: 29.12.2011, 18:10
 

öfters da mit 14 Punkte, 10 Beiträge
Ohne Anpassung des Vereins an die Bedürfnisse und Wünsche eines jüngeren Publikums werden auch
Livestreams nicht bringen.

 
Kein neuer Beitrag Hagebutte , 27.11.2017, 11:45
Beitrag #3   

Rang: * O O O O
Registrierung: 11.02.2012, 14:27
 

Neuling mit 3 Punkte, 3 Beiträge
Liebe Rosenfreunde!
Die Frage: Gibt es noch Rosen im Garten 2030, ist schnell zu beantworten, Sie werden weiter leben,
denn sie sind " unsterblich "

Ob es noch eine GRF gibt, daß ist die große Frage der Zukunft! Da sollten wir alle neue Ideen
entwickeln und voran bringen.
Da sind schon die nächsten 5 Jahre entscheident.
Visionen, Meinungen, neue Ideen und Wünsche aus den Freudeskreisen sollten einmal geliestet und
besprochen werden.
Da könnte das Forum dazu beitragen!
Herzliche Grüße
Hagebutte





 
Kein neuer Beitrag Dorothea , 27.11.2017, 15:29
Beitrag #4   

Rang: * * O O O
Registrierung: 14.01.2010, 11:28
 

öfters da mit 41 Punkte, 25 Beiträge
Es wird immer noch Rosen im Garten geben. Aber wie sie aussehen werden? Wer hätte 2004 gedacht,
dass es einmal duftende ADR Rosen geben wird? Außer den Züchtern wahrscheinlich niemand. Jede Zeit
wird ihre Rosen entwickeln.
Wie die Rosentrends 2030 aussehen werden, kann ich mir nicht vorstellen. Vielleicht mehr
kleinwüchsige Rosen für kleine Gärten? Rosen, die bessere mit extremen Wetterverhältnissen zurecht
kommen können? Rosen in neuartigen Pflanzgefäßen, die die Kultur auf Balkonen, Terrassen oder
kleinen Innenhöfen erleichtern? Auf alle Fälle erwarte ich mehr Wild- und naturnahe Rosen auf den
unzähligen Ausgleichsflächen, denn die Umweltbehörden sind sehr ambitioniert im Bereich Wildgehölze.
Genmanipulierte Rosen kann und will ich mir nicht vorstellen.

Dorothea

 
Kein neuer Beitrag Andi , 05.12.2017, 15:24
Beitrag #5   

Usergruppe: Gäste
E-Mail: andrea.braun3@gmx.de
Ich habe mir auch so meine Gedanken über die Rosen der Zukunft gemacht.
In den letzten Jahren habe ich beobachtet, dass in vielen Gärten Sträucher angepflanzt wurden,
neben Kirschlorbeer auch Blütensträucher. So kam mir die Idee Rosen zu züchten, die zwar
öfterblühend sind, aber von ihrem Aussehen und Ansprüchen in solche Gärten passen könnten.

Hier ist nun mal eine Rose, die ich daraufhin gezüchtet habe. Es ist ein Sämling von Stanwell
Perpetual. Sie hat im 2. Jahr zum erstenmal geblüht und duftet.
Ob sie öfterblühend wird, kann man noch nicht beurteilen, genauso der Wuchs. Rosen, die historische
Elternteile haben, brauchen etwas länger, wie moderne Rosen, bis sie erwachsen sind.


http://666kb.com/i/dozfh584cfmcjh6v4.jpg

Natürlich ist diese Rose noch nicht das Non-Plus-Ultra, aber eventuell die Stammmutter einer neuen
Zuchtlinie.

Viele Grüße

Andrea

 
Kein neuer Beitrag Klaus , 06.12.2017, 08:32
Beitrag #6   

Rang: * O O O O
Registrierung: 15.01.2010, 12:49
Homepage: http://www.hukurban.de
 

Neuling mit 6 Punkte, 6 Beiträge
Liebe Rosenfreunde,

wenn die Entwicklung dahin führt, dass häufiger Rambler gepflanzt werden, halte ich das für eine
sehr positive Entwicklung. Und wenn vermehrt Blütensträucher zwischen die Rosen gepflanzt werden,
auch. Für das reine Rosenbeet sehe ich in der Tat keine Zukunft, halte das aber auch nicht für
schade. Das klassische englische "Mixed Border" ist von der Gartengestaltung her dem reinen
Rosenbeet vorzuziehen.

Wenn ich an den Garten im Jahr 2030 denke, habe ich eher Sorge, dass viel Wissen um das Gärtnern
allgemein verloren gegangen sein wird, nicht nur, was die Rosen betrifft. Es wird kaum noch Gärtner
geben (gibt es ja heute schon kaum noch), sondern "Grünpfleger". Wenn ich beobachte, wie solche
"Grünpfleger" in den umliegenden Nachbargärten einfallen, mit motorgetriebenen Gartengeräten,
insbesondere Heckenscheren und Laubbläsern, einen Höllenlärm verursachen und wieder verschwinden,
da kann ich nur den Kopf schütteln. Hinterher sehen alle Sträucher gleich kuppelförmig aus, von
einem gezielten Rückschnitt kann keine Rede sein.
Da werden alle Gartenpflanzen gleich behandelt, auch die Rosen, die armen.

Die Gartenbesitzer, die solche Grünpfleger in ihre Gärten lassen, sehen nicht einmal, was mit ihren
Gärten passiert, weil sie keinerlei Verständnis mehr für die Zusammenhänge im Garten haben.

Sehe ich das zu pessimistisch?

Klaus

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