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Thema: Rosenpflanzung [Seite 1 2 3 ]  

Kein neuer Beitrag Andrea , 09.07.2018, 16:01
Beitrag #16   

Rang: * * O O O
Registrierung: 24.02.2010, 12:30
 

öfters da mit 18 Punkte, 18 Beiträge
Hallo Klaus,

auch in der Gartenpraxis 6/2018 hatte Irmtraud Rieck geschrieben, dass die Veredlungssstelle über
dem Boden liegen soll. Herr Barlage hat dazu an die Gartenpraxis Folgendes (ich zitiere) geschrieben:

".... Das ist falsch. Sowohl Strauch-Päonien (das war neben den Rosen auch Thema) als auch Rosen
werden mit der Veredlungsstele im Boden gepflanzt. Bei Rosen empfiehlt sich, die Veredlungsstele
eine Handbreit in den Boden zu geben. So haben die Rosen die "Wahl", ob sie sich selbst freimachen
können und eigene Wurzeln entwickeln. Das Setzen der Veredlugnsstelle von Rosen in den Boden
gewährleistet auch eine bessere Winterhärte. ..."

Ich habe ihn nochmals darauf angesprochen, ob dies nicht auch ein Thema für den Rosenbogen wäre und
er hat geantwortet, dass diese Diskussion eigentlich völlig unnötig ist. Eine wüchsige, veredelte
Sorte kann sich durchaus freimachen können - das wäre in vielen Fällen prima. Und wenn sie es nicht
auf der eigenen Wurzel packt - dann kann nachgepflanzt werden. Die Nachteile der Pflanzung mit
Veredlung über der Bodenoberfläche sind um ein vielfaches größer als dieser konstruierte Vorteil."

Soweit Herr Barlage als ein "Offizieller " der GRF ;-) .

Ich werde meine Rosen nach wie vor mit der Veredlungsstelle unter dem Boden pflanzen und finde, wir
Rosenfreunde sind da auch gefragt in der Aufklärung bzw. Erklärung! Wer, wenn nicht wir, können für
"richtige" Informationen sorgen.

Bei meinen modernen Rosen habe ich die meisten Wildtriebe bei meinem Hochstamm bzw. hatte. Der
Hochstamm hat das Zeitliche gesegnet. Bei Louise Odier hat die Unterlage die Macht übernommen, aber
nur weil Louise erfroren ist und sich die Wildtriebe mit meiner Ghislaine de Féligonde verbündet
haben. Sonst habe ich kaum Probleme mit Wildtrieben.

Viele Grüße
Andrea



 
Kein neuer Beitrag Leda , 09.07.2018, 17:27
Beitrag #17   

Rang: * * O O O
Registrierung: 08.04.2018, 22:24
 

öfters da mit 28 Punkte, 28 Beiträge
Zitat:
Bei meinen modernen Rosen habe ich die meisten Wildtriebe bei meinem Hochstamm bzw. hatte.


Schönes Beispiel für die Pflanzung der Veredelungsstelle(n)deutlich oberhalb des Erdniveaus ;-)
Hier ist das übrigens auch so, bei den Hochstämmen gibt es viele Wildtriebe.

Unter Rosenfreunden halte ich die Diskussion über die Pflanztiefe auch für nicht notwendig bzw. es
gibt eben kaum eine Diskussion!
Welches sinnvolle Argument würde denn überhaupt für ein Setzen der Veredelungsstelle über die
Bodenoberfläche sprechen?

Das Argument, dass eigene Wurzeln der Edelsorte schaden könnten, finde ich arg dürftig. Die meisten
Rosen wachsen genauso gut und auch besser auf eigener Wurzel. Der Grund für die Veredelung liegt
doch wohl auch eher in der besonders einfachen Vermehrung! Und dagegen ist ja auch nichts
einzuwenden.
Sicher mag es diverse Teehybriden oder auch Teeerosen geben, die tatsächlich von der Unterlage
profitieren. Aber ganz ehrlich: Sind das in euren Gärten die Rosen, die sich "freimachen" und dann
nicht mehr klar kommen? Gerade solche Rosen fehlt aus meiner Sicht häufig die Vitalität , um
überhaupt eigene Wurzeln zu bilden. Leider!
Oder ist das bei euch anders?




 
Kein neuer Beitrag RosenMama , 10.07.2018, 06:26
Beitrag #18   

Rang: * * O O O
Registrierung: 29.12.2011, 18:10
 

öfters da mit 28 Punkte, 22 Beiträge
Meine in den vergangenen Jahren gepflanzten Rosen haben die Veredlungsstelle alle unter der
Erdoberfläche. Wildtriebe konnte ich bisher keine feststellen.

In meinem früheren Garten wurde ein Großteil der Rosen vom Vorbesitzer nach altem Vorbild mit der
Veredlungsstelle über der Erdoberfläche gesetzt. An diesen Rosen bilden sich immer wieder
Wildtriebe. Schwierig ist es allerdings, hier eine generelle Aussage zu machen, da es sich
natürlich um verschiedene Rosen und Unterlagen handelt. Bei vielen ist uns der Name nicht bekannt.

Auch ich bleibe bei der Methode, tief zu pflanzen. So kann auch ein plötzlicher Wintereinbruch
keinen Schaden anrichten und es spart mir einigen Aufwand, was An- und Abhäufeln betrifft.

 
Kein neuer Beitrag Klaus , 10.07.2018, 07:19
Beitrag #19   

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Fortgeschritten mit 70 Punkte, 66 Beiträge
Hallo Iris,

danke für die Unterstützung!

Ich kenne die Austin-Methiode gut. Meine Frau und ich haben mehrere Bücher von David Austin ins
Deutsche übersetzt, waren selbt bei David Ausin in Albrighton und können uns noch gut erinnern, wie
wir erstaunt waren über die viel größeren Containerpflanzen als sie bei uns angeboten werden.

Was mich nur nach wie vor wundert, ist, dass sich die GRF selbst nicht energischer äußert - ja
bisher eigentlich überhapt nicht!

Viele Grüße
Klaus

 
Kein neuer Beitrag Dorothea , 10.07.2018, 09:12
Beitrag #20   

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Erfahren mit 153 Punkte, 99 Beiträge
Hallo Klaus,

Die Ansicht von Frau Peselmann ist m.E. eine Außenseitermeinung. Die Rosen werden seit langen
Zeiten aus verschiedenen Gründen mit der Veredelungsstelle im Boden gepflanzt. Nur die
Containerrosen werden im Container höher gepflanzt, was praktische Gründe hat. Es wird jedoch immer
wieder darauf hingewiesen, dass sie im Boden mit der Veredelungsstelle 3-5 cm unter der Oberfläche
gepflanzt werden sollen.

Dorothea

 
Kein neuer Beitrag Andrea , 10.07.2018, 15:58
Beitrag #21   

Rang: * * O O O
Registrierung: 24.02.2010, 12:30
 

öfters da mit 18 Punkte, 18 Beiträge
Hallo Klaus,

ich dachte immer, wir alle sind die GRF???

Viele Grüße
Andrea

zumindest mich sehe ich so

 
Kein neuer Beitrag Klaus , 11.07.2018, 08:52
Beitrag #22   

Rang: * * * O O
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Hallo Dorothea,
danke für diese Klarstellung, ich hätte sie mir allerdings früher gewünscht.
Viele Grüße
Klaus

 
Kein neuer Beitrag Klaus , 11.07.2018, 09:01
Beitrag #23   

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Fortgeschritten mit 70 Punkte, 66 Beiträge
Hallo Andrea,

werden die Beiträge in diesem Forum nur von GRF-Mitgliedern gelesen?
Das hoffe ich nicht!

Ich halte das Forum für eine gute Gelegenheit, die GRF einer breiteren - und vor allem jüngeren -
Öffentlichkeit bekannt zu machen.
Wenn ich an die erschreckend gesunkenen Mitgliederzahlen denke, die bei der letzten
Hauptversammlung bekanntgegeben wurden, können wir uns eine solche nach innen gerichtete Haltung
nicht leisten.

Außerdem mache ich schon einen Unterschied zwischen Beiträgen von "einfachen" Forumsmitgliedern und
"offiziellen". Wenn eine im Rhein-Main-Gebiet führende Baumschule, Peselmann, eine von der Meinung
der GRF-Fachleute krass abweichende Meinung vertritt, ohne darauf hinzuweisen, dass es sich um eine
persönliche Meinung handelt, die von der Lehrmeinung abweicht, dann verunsichert das das Publikum
und dann halte ich eine "offizielle" Stellungnahme für geboten.

Ist das nur meine Meinung?

Klaus


 
Kein neuer Beitrag Frankenrose , 11.07.2018, 09:53
Beitrag #24   

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öfters da mit 12 Punkte, 12 Beiträge
Hallo Klaus,
im Prinzip gebe ich dir Recht. Aber Frau Peselmann wird hier nicht aktiv sein und wird ihre
(falsche) Meinung auch weiterhin vertreten.
Was die sinkende Mitgliederzahl angeht ist es leider ein allgemeines Problem, das sich auch in
anderen Vereinen widerspiegelt. Auch die Weltrosengesellschaft spricht von sinkenden
Mitgliederzahlen.

Mit rosigen Grüßen
Herbert

 
Kein neuer Beitrag Klaus , 13.07.2018, 11:12
Beitrag #25   

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Fortgeschritten mit 70 Punkte, 66 Beiträge
Hallo Herbert,
als ich vor ca. 10 Jahren den Vorsitz der Palmengartengesellschaft übernahm, lag die Mitgliederzahl
bei 1700. Während meiner 5jhrigen Amtszeit stieg sie auf 2400. Inzwischen ist sie wieder auf 1700
zurückgegangen. Gibt es da vielleicht einen Zusammenhang? Auch damals schon bestand das Phänomen
der allgemein zurückgehenden Mitgliederzahlen. Mein Beispiel zeigt aber, meine ich, dass man sich
einem Trend nicht hilflos ausgeliefert sehen muss, sondern durch geeignete Initiativen durchaus
etwas bewirken kann.
Vielleicht regt das etwas zum Nachdenken an.
Viele Grüße
Klaus

 
Kein neuer Beitrag wuehlmaus , 13.07.2018, 14:11
Beitrag #26   

Usergruppe: Gäste
E-Mail: klar@web.de
Klaus hat folgendes geschrieben:
Hallo Herbert,
als ich vor ca. 10 Jahren den Vorsitz der Palmengartengesellschaft übernahm, lag die Mitgliederzahl
bei 1700. Während meiner 5jhrigen Amtszeit stieg sie auf 2400. Inzwischen ist sie wieder auf 1700
zurückgegangen. Gibt es da vielleicht einen Zusammenhang? Auch damals schon bestand das Phänomen
der allgemein zurückgehenden Mitgliederzahlen. Mein Beispiel zeigt aber, meine ich, dass man sich
einem Trend nicht hilflos ausgeliefert sehen muss, sondern durch geeignete Initiativen durchaus
etwas bewirken kann.
Vielleicht regt das etwas zum Nachdenken an.
Viele Grüße
Klaus


Ich denke kein Verein legt die Hände in den Schoß und trauert. Vereine sind an den Punkt umdenken
zu müssen.

ÁBer da du ja den goldenen Schlüssel hast für neue Mitglieder......

Klaus for President

 
Kein neuer Beitrag Leda , 15.07.2018, 19:36
Beitrag #27   

Rang: * * O O O
Registrierung: 08.04.2018, 22:24
 

öfters da mit 28 Punkte, 28 Beiträge
Klaus hat folgendes geschrieben:

Mein Beispiel zeigt aber, meine ich, dass man sich einem Trend nicht hilflos ausgeliefert sehen
muss, sondern durch geeignete Initiativen durchaus etwas bewirken kann.
Vielleicht regt das etwas zum Nachdenken an.



Klaus, von außen ist die Qualität deines Engagements nicht zu beurteilen, sorry.

Die Mitgliederzahlen sind die eine Sache, die eigentliche Aufgabe/Mission der GRF ist aus meiner
Sicht eine andere. Natürlich muss es das Kompetenzzentrum in Sachen Rosen sein und gleichzeitig die
Leidenschaft vermitteln für das , was uns allen hier viel Freude macht.
Klar machen, dass es unendlich viele Verwendungsmöglichkeiten für Rosen gibt, dass sie auch total
unkompliziert sein können, in jeden Gartenstil und zu jedem Trend passen usw. Ich denke das geht
nur über den Faktor "Begeisterung". Auch hier im Forum.
Wenn hier ein Nicht-GRF-Mitglied reinschaut , sollte ein WOW-Effekt ausgelöst werden.
Und da gibt es aus meiner Sicht durchaus noch Luft nach oben :-)






 
Kein neuer Beitrag Klaus , 16.07.2018, 08:12
Beitrag #28   

Rang: * * * O O
Registrierung: 15.01.2010, 12:49
Homepage: http://www.hukurban.de
 

Fortgeschritten mit 70 Punkte, 66 Beiträge
Hallo Leda,
was die "Begeisterung" angeht, stimme ich Dir voll zu, auch was die "Luft nach oben" betrifft.
Viele Grüße
Klaus

 
Kein neuer Beitrag admin , 16.07.2018, 10:39
Beitrag #29   

Rang: * * O O O
Registrierung: 11.01.2010, 17:52
Homepage: http://www.Rosenfreunde.de
 

öfters da mit 23 Punkte, 13 Beiträge
Kommen wir bitte wieder zum eigentlichen Thema "Rosenpflanzung"

 
Kein neuer Beitrag Ramblerjosef , 17.07.2018, 20:46
Beitrag #30   

Rang: * * * O O
Registrierung: 18.01.2010, 19:54
 

Fortgeschritten mit 76 Punkte, 64 Beiträge
Hallo Rosenfans, =) ;-)
bei uns in in der Nordeifel können die Winter sehr kalt werden, dann ist es gut wenn die
Veredlungsstelle vor dem Frost geschützt wird. :-(
Liegt die Veredlung über der Erde,muss mit Erdreich geschützt werden. Die Erdmenge sollte einem
großen Maulwurfshügel entsprechen,dasbedeutet bei 400 bis 500Stück Rosen viel Erde zu bewegen ist
. :-(
Nun empfehlen Fachleute die Rose so zu pflanzen das der Veredlungsknoten eine Hand breit unter der
Erde sein soll. Bei dieser Vorgehensweise ist die Rose schon ein gutes Stück vor der Kälte
geschützt, also nehme ich diesen Rat gerne an, oder? =) =) :D
Nun aber zu der Sorge das sich vermehrt Wildtriebe bilden würden. Hierzu möchte ich aus eigener
Erfahrung sagen, Wildtriebe entstehen nicht durch tiefes pflanzen. :confused: Sie entstehen durch falsches
Pflanzen. :-(
Man muss nur darauf achten das die Wurzeln in etwa senkrecht in das Erdreich gesetzt werden. Das
ist aber oft nicht so einfach wie gesagt. :confused:
Hat nun zum Beispiel der Rosenliebhaber seine Rose mit aller Sorgfalt die Wurzeln senkrecht
gepflanzt, tritt sie nun auf Anweisung von Gärtner mit den Füßen ordentlich fest damit die Rose
gut anwachsen soll, dann kann man nur erahnen, aber nicht sehen wie die Wurzeln geschoben und mit
Gewalt gedrückt wurden. Ich gehe davon aus das sich die Wurzeln durch das Heruntertreten des
Erdreichs mit den Füßen wieder nach außen in Richtung Waagerechte verschieben kann. Dies hat mit
absoluter Sicherheit zur Folge,das sich Wildtriebe bilden. :-/

http://666kb.com/i/dvapi13jigzyhocu8.jpg

http://666kb.com/i/dvapivdrjcq4pqtc0.jpg

http://666kb.com/i/dvapjfvy0mmfth8u8.jpg

Man braucht nicht erst zu sterben um ins Paradies zu gelangen. Gehe in Deinen Rosengarten. Helene
und Josef. =)

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