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Thema: Rosenpflanzung [Seite 1 2 3 ]  

Kein neuer Beitrag Leda , 18.07.2018, 19:18
Beitrag #31   

Rang: * * * * O
Registrierung: 08.04.2018, 22:24
 

Erfahren mit 154 Punkte, 142 Beiträge
Zitat:
Nun aber zu der Sorge das sich vermehrt Wildtriebe bilden würden. Hierzu möchte ich aus eigener
Erfahrung sagen, Wildtriebe entstehen nicht durch tiefes pflanzen. :confused: Sie entstehen durch falsches
Pflanzen. :-(


Vielleicht war da unsere Diskussion missverständlich. Niemand hat behauptet, dass tiefes
Einpflanzen Wildtriebe fördert. :-) Im Gegenteil, es verhindert eher ,dass sich Wildtriebe bilden.

Ich glaube allerdings nicht, dass sich durch Antreten des Bodens die Wurzeln in ihrer Ausrichtung
verschieben. Sie sitzen doch unter der Rose !
Ich schlemme die wurzelnackten Rosen nach der Pflanzung gut ein und drücke nach Versickern des
Wassers den Boden etwas an. Eventuell muss noch etwas Erde aufgefüllt werden. Von Gewalt kann da
keine Rede sein ;-)



Rosige Grüße aus dem schönsten Bundesland, Leda

 
Kein neuer Beitrag Rosendompteur , 18.07.2018, 21:46
Beitrag #32   

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Registrierung: 28.10.2012, 13:04
 

Fortgeschritten mit 77 Punkte, 63 Beiträge
Hallo Leda,

so wie Du die Pflanzung beschrieben hast mache ich es auch. Lochboden gut auflockern, Rose rein,
Erde in Etappen auffüllen und gut einschlämmen. Wenn das Wasser versickert ist nochmals gut
andrücken, Erde nachfüllen und wässern.
Bei den tiefgepflanzten Rosen habe ich bisher auch keine Wildtriebe, habe aber schon öfters
gesehen, das bei hochgepflanzten Rosen oft Wildtriebe vorkommen.

Liebe Grüsse

Gerhard =) =) =)

" Der Garten ist der letzte Luxus unserer Tage, denn er erfordert das, was in unserer Gesellschaft
am kostbarsten geworden ist: Zeit, Zuwendung und Raum." ( Dieter Kienast )

 
Kein neuer Beitrag Rosenkavalier , 19.07.2018, 17:35
Beitrag #33   

Rang: * * * * *
Registrierung: 14.01.2010, 14:29
 

Dauergast mit 452 Punkte, 168 Beiträge
Wilhelm Kordes schreibt in "Das Rosenbuch" (7. Auflage 1956) folgendes :
" Die lockere Erde des Beetes wird sich noch etwas setzen, also müssen wir die Rosen so tief
pflanzen, dass noch 5 cm von den Zweigen
mit in die Erde kommen." Mit diesem Rat bin ich die letzten Jahrzehnte sehr gut gefahren.

Rosenkavalier


 
Kein neuer Beitrag Leda , 19.07.2018, 20:38
Beitrag #34   

Rang: * * * * O
Registrierung: 08.04.2018, 22:24
 

Erfahren mit 154 Punkte, 142 Beiträge
Hallo Gerhard :-)

dann ist das wohl die Mecklenburger-Methode ;-)
Wenn ich es richtig gelesen habe, gärtnerst du nicht weit entfernt.
Und bei uns ist eben Frostschutz echt ein Thema :cry:
Aktuell natürlich auch Wasser, eher mangelndes Wasser!
Ich kann manchmal nicht der Versuchung widerstehen, im Sommer doch die eine oder andere
Containerrose zu erwerben. Für die natürlich in der Pflanzung auch nichts anderes gilt als für die
wurzelnackten. Auch wenn sie im Container mit der Veredelung oberhalb des Erdniveaus stehen. Aber
in diesem Jahr geht wegen des total trockenen Bodens nichts!

Liebe Grüße

Rosige Grüße aus dem schönsten Bundesland, Leda

 
Kein neuer Beitrag amigoderose , 20.07.2018, 10:28
Beitrag #35   

Rang: * O O O O
Registrierung: 12.01.2010, 18:51
 

Neuling mit 4 Punkte, 2 Beiträge
In Dietrich Woessners “Buch der Rosen“ (1967) schreibt der Autor:
… Busch- und Kletterrosen werden so gepflanzt, dass die Wurzeln abwärts wachsen können und so tief
in das Pflanzloch kommen, dass die Veredlungsstelle oder, noch besser, die Stelle wo die
Verzweigung beginnt, etwa 5 cm in den Boden kommt...
Von dieser Methode ist er in keinem seiner später erschienen Bücher abgekommen.
Gartenmeister Dietrich Woessner war Gartenbaulehrer an einer Landwirtschaftlichen Schule. Er
betrieb zahlreiche Versuchsrosengärten, gar bis auf 1‘900 mü.M.
Ein anderer Aspekt ist, dass wir Rosenfreunde Hege- und Pflegemethoden der Rosen möglichst
einheitlich an Neulinge weitergeben sollten. So werden Roseneinsteiger nicht verunsichert.

amigoderose


 
Kein neuer Beitrag Morton , 23.07.2018, 23:26
Beitrag #36   

Usergruppe: Gäste
E-Mail: n/a
Hallo,

heute am 23.7. war im BR-Regionalfernsehen wieder die Sendung "Querbeet" mit dem Thema Rosen (Danke
an "Rosenkavalier" für die nützlichen TV-Tipps).

Hier die Sendung aus der Mediathek:

https://www.br.de/mediathek/video/querbeet-23072018-wildrosen-tischdeko-mit-rosen-rosen-siegel-av:5b
0c0d4442a2dd001869f476


Der Beitrag zur Pflanzung ist gleich zu Beginn.

Ich bin nach wie vor erstaunt und auch verärgert über den Fernsehauftritt von der Gärtnermeisterin
Peselmann am 14.6.. Sicherlich unangemessen, so empfehle ich doch der Gärtermeisterin bei ihren
TV-Auftritten sich doch lieber auf die Pflanzanleitung von Thujas und Buchsbäumen zu beschränken -
von Rosenpflanzung hat sie keine Ahnung.

Schönen Abend noch.

Harald H. Morton

 
Kein neuer Beitrag Klaus , 26.08.2018, 21:51
Beitrag #37   

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Fortgeschritten mit 106 Punkte, 100 Beiträge
Liebe Rosenfreunde,

im gerade erschienenen Heft des Rosenbogens lese ich zu meiner großen Freude auf Seite 50:
Zur Diskussion: Veredelungsstelle - wo soll sie denn nun hin?
Es wird auch auf die hier im Forum geführte Diskussion hingewiesen, sogar mit Angabe der
Internetadresse, und es wird zur Teilnahme an der Diskussion aufgerufen!

Leider ist der Name der Autorin / des Autors nicht angegeben - zumindest konnte ich ihn nicht
entdeken.
Ich würde mich gern bei ihr/ihm bedanken.
Es dürfte doch wohl ein Mitglied des Forums sein.
Vielleicht gibt sie/er sich hier zu erkennen?

Herzliche Grüße

Klaus

 
Kein neuer Beitrag Archivrambler , 27.08.2018, 09:09
Beitrag #38   

Rang: * * * O O
Registrierung: 26.11.2010, 08:48
 

Fortgeschritten mit 99 Punkte, 59 Beiträge
Lieber Klaus,

die Diskussion und der Austausch im Forum haben wir in der Geschäftsstelle aufgegriffen und beim
Redaktionstreffen angesprochen/besprochen. Da das Thema wirklich interessant ist, entschloss sich
die Redaktion einen Artikel zu schreiben.
Soweit zum Weg vom Forum in den Rosenbogen.

Und gebe nun zurück zum Austausch der wirklich interessant ist :-) .

 
Kein neuer Beitrag Klaus , 27.08.2018, 10:29
Beitrag #39   

Rang: * * * O O
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Homepage: http://www.hukurban.de
 

Fortgeschritten mit 106 Punkte, 100 Beiträge
Liebe Rosenfreunde,

dass die Redaktion des Rosenbogens eine Diskussion im Forum aufgreift, um mit der gesamten
Mitgliederschaft weiterzudiskutieren, halte ich für eine großartige Bestätigung, dass wir hier im
Forum nicht einfach Sandkastenspiele machen, sondern ernste Themen diskutieren.
Auf dieser Basis sollten wir aufbauen und weitermachen.

Vielleicht ermutigt das einige der Forums-Mitglieder, die sich früher rege beteiligt, in letzter
Zeit aber etwas zurückgehalten haben, wieder mitzumachen.

Herzliche Grüße

Klaus

 
Kein neuer Beitrag Leda , 27.08.2018, 12:15
Beitrag #40   

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Registrierung: 08.04.2018, 22:24
 

Erfahren mit 154 Punkte, 142 Beiträge
Wie wollen wir denn mit dem 2. im Rosenbogen angesprochenen Thema hier verfahren?
Haltet ihr es für sinnvoll diesen Komplex auch hier unter der Überschrift "Veredelungsstelle" zu
diskutieren?

Vermutlich sind hier die meisten Mitglied in der GRF, aber Voraussetzung zur Beteiligung hier im
Forum ist es natürlich nicht.
Daher zur Sicherheit der andere Themenbereich:
"Wissen Sie, welche Einflüsse verschiedene Unterlagen auf die veredelten Sorten haben?Haben Sie
Erfahrungen mit unterschiedlichen Unterlagen auf unterschiedlichen Böden gemacht oder aus solider
Quelle davon gehört?"

Aus meiner Sicht sind die beiden Fragen für den "Verbraucher" auch nicht einfach zu beantworten.
Vor allem bei den Erfahrungen dürfte es möglicherweise ein Problem geben .

Rosige Grüße aus dem schönsten Bundesland, Leda

 
Kein neuer Beitrag Klaus , 28.08.2018, 08:24
Beitrag #41   

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Homepage: http://www.hukurban.de
 

Fortgeschritten mit 106 Punkte, 100 Beiträge
Hallo Leda, liebe Rosenfreunde,
die Frage, wo die Veredelungsstelle beim Pflanzen liegen sollte, unter der Erde, wie bisher üblich,
oder über der Erde, wie von Frau Peselmann empfohlen, können wir wohl in diesem Thread weiter
diskutieren.
Für die andere im Rosenbogen aufgeworfene Frage, welche Erfahrungen vorliegen, ob die Unterlage an
den Boden angepasst werden sollte, sollte wohl in einem eigenen Thread diskutiert werden, sonst
wird es unübersichtlich.
Was meint Ihr?
Herzliche Grüße
Klaus
Dieser Beitrag wurde insgesamt 1 mal editiert. Das letzte Mal 28.08.2018, 15:05 von Klaus.

 
Kein neuer Beitrag RosenMama , 02.09.2018, 19:41
Beitrag #42   

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öfters da mit 42 Punkte, 36 Beiträge
Ja, ich denke auch, dass unterschiedliche Themen in unterschiedlichen Threads diskutiert werden
sollten. Es wird sonst einfach zu unübersichtlich.

 
Kein neuer Beitrag Hero , 03.12.2018, 11:27
Beitrag #43   

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Registrierung: 30.03.2010, 23:14
 

Fortgeschritten mit 149 Punkte, 119 Beiträge
Bei meinen Schnittkursen und Vorträgen zu Rosenthemen empfehle ich immer, bei Neupflanzungen die
Veredlungsstelle eine Handbreit tief in den Boden zu bringen.
Des Öfteren fragen dann einige nach, wie sie mit früher gepflanzten Rosen - Veredlungsstelle über
dem Boden - vorgehen sollen.
Meine Empfehlung dazu: Im Herbst zwei bis drei Schippen Erde auf die Rosenpflanze geben und
dauerhaft dort zu belassen.

Zur Bildung von Wildtrieben bei Hochstammrosen:
Hochstämme werden aus Wildrosen gezogen, bei denen von mehreren Ruten die beste belassen wird und
die anderen werden weggeschnitten.
Deshalb sind oft noch Augen vorhanden, aus denen die Wildtriebe kommen können.
Bei veredelten Rosen wird in den Wurzelhals veredelt und danach alles über der Veredlung
abgeschnitten. Es sind also keine Austriebsaugen mehr vorhanden.
Wenn trotzdem Wildtriebe erscheinen wurde zuvor wahrscheinlich mit dem Spaten zwischen den Rosen
gearbeitet und dabei sind Wurzeln verletzt worden.

Rosige Grüße von Hero

 
Kein neuer Beitrag Klaus , 02.04.2019, 18:42
Beitrag #44   

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Registrierung: 15.01.2010, 12:49
Homepage: http://www.hukurban.de
 

Fortgeschritten mit 106 Punkte, 100 Beiträge
Liebe Rosenfreundinnen und Rosenfreunde,

um das Thema, wohin die Veredelungsstelle beim Pflanzen von Rosen soll - unter die Erde, wie bisher
herrschende Meinung, oder über die Erde, wie von Frau Peselmann empfohlen - ist es in letzter Zeit
ziemlich still geworden. Möglicherweise habe ich verpasst, worauf sich die Fachleute der GRF nun
verständigt haben.

Umso mehr freue mich über den Beitrag von Reinhold Schneider im neuesten Rosenbogen (S. 48-49), wo
er im Abschnitt "Die ideale Pflanzung" schreibt: "In die ausreichemd große/tiefe Pflanzgrube wird
die Rose mit der Veredelungsstelle circa 5-10 cm tiefer gepflanzt ... Zu hoch stehende Rosen
kümmern oft und haben sowohl im heißen Sommer wie im kalten Winter "Halsweh"."

Oder ist das die - etwas versteckte - Antwort der GRF auf die Situation - d. h., Frau Peselmanns
Meinung wird einfach ignoriert?

Herzliche Grüße
Klaus
Dieser Beitrag wurde insgesamt 1 mal editiert. Das letzte Mal 03.04.2019, 15:58 von Klaus.

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