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Thema: Ist (wird) 2018 ein anderes Rosenjahr? [Seite 1 ]  

Kein neuer Beitrag amigoderose , 29.07.2018, 15:15
Beitrag #1   

Rang: * O O O O
Registrierung: 12.01.2010, 18:51
 

Neuling mit 4 Punkte, 2 Beiträge
Ist (wird) 2018 ein anderes Rosenjahr?

Kaum ist Weihnachten und das Neujahr vergangen, interessiert uns jeweils bereits schon das neu
Rosenjahr und dabei speziell wie das Wetter in dieser Zeit wird.
2018 häuften sich die Schlagzeilen: Der Januar bricht wärmemässig alle Rekorde. Der Februar war zu
kalt und zu trocken und hatte viel zu viel Sonnenschein. Der März war alles andere als ein
Frühlingsmonat. Den Sommer erleben wir z.Zt. hautnah.
Wie gehen unsere Rosen mit diesen Schlagzeilen, sprich Wetterkapriolen, um? Ich finde, dass sie
sich recht anpassungsfähig verhalten.
Nicht nur in meinem Garten waren sie in diesem Jahr recht „frühreif“. Auch beim Rekognoszieren von
Gärten im Raum Oberbayern habe ich dies festgestellt. Bei der Festlegung des Datums der
diesjährigen Rosenreise zum Dreiländereck D/F/L/ habe ich mich für Mitte Juni entschieden. Letztes
Jahr habe ich um diese Zeit nur Knospen angetroffen und heuer, auf der Reise, waren vor allem die
Alten Rosen bereits verblüht.
Obwohl das Treiben der Rosen um Wochen früher begann als üblich, zeigten sie anschliessend, trotz
kaltem Wetter, keinerlei Frostschäden. Die Blütezeit war in diesem Jahr extrem früh. Dabei ist mir
aufgefallen, dass sich meine Rosen eine längere Zeit gönnten, bis sie sich an die zweite Blüte
herangemacht haben.
Speziell bei Alten Rosen ist dies mir aufgefallen. Die modernen blühen immer wieder und so
empfiehlt es sich, einen Mix der beiden anzupflanzen.
Ich habe im Frühling diverse Alte Rosen gepflanzt. Diejenigen aus dem Container hatten überhaupt
kein Problem. Andere, wurzelnackte, musste ich hingegen fleissiger wässern. Die hängt allerdings
kaum vom Wetter ab und wäre ev. ein eigenes Thema in diesem Forum wert.
Jedenfalls habe ich einmal mehr festgestellt: Unsere Gartenlieblinde, die Rosen, sind hart im
Nehmen. Das Wetter können wir nicht ändern, nur unsere Einstellung.

amigoderose


 
Kein neuer Beitrag RoSaMund , 04.08.2018, 14:08
Beitrag #2   

Rang: * * O O O
Registrierung: 12.02.2018, 09:40
 

öfters da mit 13 Punkte, 11 Beiträge
Hallo amigoderose,

Dieses Jahr hat mir schon Tränen in die Augen getrieben. Die schwächeren Rosen leiden, bleiben
klein und mickrig, weil es an Wasser und an Dünger fehlt, der bei der Trockenheit nicht aufgenommen
werden kann. Ich kann meine vielen Containerrosen noch gießen, aber die ausgepflanzten Rosen müssen
ohne zusätzliches Wasser auskommen, nur das frischgepflanzte Beet in der vollen Sonne bekommt etwas
Wasser.

Ich war noch nie im Süden in einem Rosengarten. Aber wir sollten uns vielleicht mal umsehen, wie
dort die Gärten gemanagt werden, vielleicht müssen wir von dort für die Zukunft lernen.

Über allen schwebt die Angst, dass der Klimawandel sich nun dauerhaft bemerkbar macht und wir diese
Trockenperioden jährlich haben werden. Ich wünsche uns allen einen ergiebigen Landregen, und in der
Zukunft wieder ein paar regnerische Sommer.

RoSaMund

Rosengrüße von

RoSaMund

 
Kein neuer Beitrag Leda , 05.08.2018, 18:48
Beitrag #3   

Rang: * * O O O
Registrierung: 08.04.2018, 22:24
 

öfters da mit 32 Punkte, 32 Beiträge
Zitat:
Ich wünsche uns allen einen ergiebigen Landregen, und in der
Zukunft wieder ein paar regnerische Sommer.


Eindeutig ja zu dem Landregen, nein zu regnerischen Sommern :-)
Aber vielleicht können wir uns auf einen Mittelweg einigen, Dürre muss echt nicht sein.

Allerdings finde ich durchaus, dass sich eingewachsene Rosen sehr gut bei der Trockenheit
behaupten. Auch wenn hier die Nachblüte- hier stehen überwiegend historische Rosen- schwach
ausfällt- .Die Blüten sind kleiner, teilweise weniger gefüllt. und die Anzahl deutlich kleiner. Gut
gefällt es allerdings einigen Remontanthybriden . Auffällig ist, dass das Laub durch die Bank sehr
gesund ist. Nur älteres Laub zeigt stellenweise Schäden durch die Trockenheit, aber eben keinen
Pilzbefall.

Ich finde daher, was wir mit unseren Rosen auch für trockenere Sommer ganz gut gerüstet sind. Mal
abgesehen davon, dass vermutlich solche extremen Bedingungen sicher zunehmen werden. Aber das kann
sicher auch so ein Regenjahr wie 2017 sein!

Anders als amigoderose berichtet hat, gab es hier erhebliche Frostschäden. Sehr viele öfterblühende
Rosen mussten bis zum Boden zurück geschnitten werden. Aber solch erzwungende Verjüngung hat
natürlich auch Vorteile !
Die Erstblüte war auch hier sehr früh und überwältigend! Jedenfalls bei den einmalblühenden Rosen,
die Frostschäden brauchten natürlich länger.


Getopfte Rosen haben aus meiner Sicht mehr unter der Hitze gelitten. Das war vermutlich doch Stress
für die Wurzeln. Bei Töpfen , die im Wurzelbereich der Rosen schattig standen, fiel die Blüte
üppig aus. Sofern das Gießen nicht vergessen wurde.

 
Kein neuer Beitrag RoSaMund , 15.08.2018, 21:03
Beitrag #4   

Rang: * * O O O
Registrierung: 12.02.2018, 09:40
 

öfters da mit 13 Punkte, 11 Beiträge
Die Rosen in Töpfen und Containern werden fleißig gegossen und sind ganz gut über den Sommer
gekommen. Die Strauch- und Kletterrosen beginnen nun zu leiden und die Blätter abzuwerfen. Mein
„Rosengebirge“ aus verschiedenen Rankrosen und die Rosenlaube sind durchscheinend wie im Herbst und
an vielen Zweigen schon kahl. Wie sind bei Euch die Rosen über den Sommer gekommen? Welche
Auswirkungen könnte dies im Herbst und im Winter aus Rosen haben?
Sorgenvoll,
RoSaMund

Rosengrüße von

RoSaMund

 
Kein neuer Beitrag Ramblerjosef , 15.08.2018, 22:26
Beitrag #5   

Rang: * * * O O
Registrierung: 18.01.2010, 19:54
 

Fortgeschritten mit 77 Punkte, 65 Beiträge
Hallo,
bei uns in der Nordeifel war 2018 ein anderes Jahr. =)
Schade das die Rosen recht schnell durch die Hitze verblüht waren. Das ist aber nur der einzige
Nachteil in diesem Jahr.
Unsere Rosen waren blühfreudig und die Blätter erfreuten sich an einer besonderen Gesundheit. Ja wo
waren nur die Pilzkrankheiten geblieben?
Ich habe viele Bilder von unseren Rosen gemacht um die verschwenderische Blüte festzuhalten. Auch
das noch bei minimaler Düngung. :-/
=)
Nun dürfen wir uns auch noch auf eine Nachblüte freuen schaut auf das Foto. :D


LG. Josef.

http://666kb.com/i/dw46hw3ssd12f8e0w.jpg

Man braucht nicht erst zu sterben um ins Paradies zu gelangen. Gehe in Deinen Rosengarten. Helene
und Josef. =)

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