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Thema: Eure Erfahrungen mit Bodenmüdigkeit im Garten [Seite 1 ]  

Kein neuer Beitrag Dorothea , 29.03.2018, 21:55
Beitrag #1   

Rang: * * * * O
Registrierung: 14.01.2010, 11:28
 

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Die Bodenmüdigkeit beschäftigt die Rosenfreunde bereits seit vielen Jahren. Im Prinzip bedeutet es,
dass Rosen nicht unbegrenzt nacheinander an der gleichen Stelle angepflanzt werden können, ohne
dass es Probleme mit der Wuchskraft und der Gesundheit gibt. Es wurden immer wieder Versuche
gemacht, die Bodenmüdigkeit zu bekämpfen, aber außer tiefgründigem Bodenaustausch (in Rosengärten
und Rosarien) oder Standortwechsel (bei den Rosenschulen) gibt es noch kein wirtschaftliches
Verfahren.
Diese Bodenmüdigkeit beschränkt sich nicht nur auf die Rosen, sondern auf alle Rosaceen, wie z.B.
Äpfel, Kirschbäume und andere. Das bedeutet, dass dort, wo ein Kirschbaum stand, Rosen für lange
Zeit nicht gedeihen werden, bei Apfelbäumen soll es nicht so lange sein.
Habt Ihr in Euren Gärten bereits Erfahrungen mit der Bodenmüdigkeit gemacht? Wie hat sie sich bei
Euch gezeigt, wie seid Ihr damit umgegangen?

Dorothea

 
Kein neuer Beitrag Klaus , 30.03.2018, 08:35
Beitrag #2   

Rang: * * * O O
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Fortgeschritten mit 98 Punkte, 94 Beiträge
Liebe Rosenfreunde,

die Rosenmüdigkeit ist sicher ein Thema, das jeden Rosenliebhaber betrifft, vor allem, wenn der
Garten klein ist.

In einem Garten mit Rosen - im Gegensatz zu einem Rosengarten - ist das Problem jedoch schon viel
geringer. Das ist auch der Grund, weshalb meine Frau und ich seit Jahren den Garten mit Rosen
propagieren. Dann gibt es auch in einem kleinen Garten die Möglichkeit, die neue Rose nicht wieder
an dieselbe Stelle zu pflanzen, sondern eben an einen anderen Platz. Und das Schöne dabei ist: Nach
zwei Jahren kann man auch an die alte Stelle wieder eine Rose pflanzen!

Herzliche Grüße
Klaus

 
Kein neuer Beitrag Dorothea , 30.03.2018, 11:06
Beitrag #3   

Rang: * * * * O
Registrierung: 14.01.2010, 11:28
 

Erfahren mit 235 Punkte, 153 Beiträge
Hallo Klaus,

Letzte Woche habe ich eine Rose entfernt, auf deren Platz ca. 30 Jahre ein Mirabellenbaum stand.
Ich hatte die Rose dort vor 6-7 Jahren neben der Eingangstür gepflanzt, weil sie so schön steif in
die Höhe wächst (Leander). Sie war zwar gewachsen, aber nicht besonders gut, um sich dann seit zwei
Jahren zu verabschieden.
Nun bin ich am überlegen: Liegt es an der Mirabelle, liegt es vielleicht an dem vor 40 Jahren
aufgefüllten Boden, hat die Putzfrau das Putzwasser dort ausgegossen oder war es einfach schlechtes
Karma? In einer anderen Ecke mickern die alten TH (die ohnehin mickrig sind) vor sich hin, an der
Stelle, an der früher ein halbes Jahrhundert lang ein Bohnapfelbaum stand. Auf der anderen Seite
wachsen zwei Kletterrosen neben einem Kirschbaum, zwar etwas zögerlich, aber immerhin wachsen sie.
Rosen nach Rosen zu pflanzen war bisher kein Poblem für mich, weil ich meistens die Beete erweitert
habe und wenig nachpflanzen musste. Aber früher wuchsen hier überall Obstbäume, was möglicherweise
schon einen Einfluss auf die Rosen hat.

Dorothea

 
Kein neuer Beitrag Klaus , 30.03.2018, 22:07
Beitrag #4   

Rang: * * * O O
Registrierung: 15.01.2010, 12:49
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Fortgeschritten mit 98 Punkte, 94 Beiträge
Hallo Dorothea,

auf Deine Fragen einfache Antworten zu geben, halte ich für nicht möglich bzw. für nicht
vertretbar. Zu viele Einflussfaktoren könnten - und werden wohl - dabei mitgespielt haben.

Wir haben eine Ramblerrose - damals bei einer renommierten Rosenschule in Steinfurth als R.
longicuspis
gekauft, es war aber wohl R. mulliganii - ca. 1987 neben einem Sauerkirschbaum in
unserem Garten gepflanzt. Sie hat sich prächtig entwickelt und war auch lange noch attraktiv, als
sich der Sauerkirschbaum längst verabschiedet hatte. Voriges Jahr - also nach 30 Jahren ! - haben
wir sie entfernt, da sie in den letzten Jahren nicht mehr ganz so üppig war wie früher.
Ich führe das nicht auf Rosenmüdigkeit zurück. Eine Rose, die fast 30 Jahre lang Freude bereitet
hat, hat sicher nicht unter Rosenmüdigkeit gelitten!

Es gibt so viele Einflussfaktoren, dass eine Ferndiagnose unverantworlich wäre.

Mir ist bewusst, dass das nicht weiterhilft. Aber vielleicht haben andere Rosenfreunde Ideen.

Herzliche Grüße

Klaus

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