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Thema: Rosen in Schulgärten, was ist möglich? [Seite 1 ]  

Kein neuer Beitrag VorstandDJungen , 06.10.2020, 10:41
Beitrag #1   

Rang: * * * * *
Registrierung: 14.01.2010, 11:28
 

Dauergast mit 438 Punkte, 284 Beiträge
Bisher hatte ich noch nie etwas mit Schulgärten zu tun. Aber die Welt ist klein und manchmal trifft
man unerwartet auf jemanden, dem dieses Thema am Herzen liegt und beruflich damit zu tun hat. So
ist es mir gegangen und ich musste feststellen, dass ich mir zu Unrecht noch nie Gedanken darum
gemacht hatte.

Was können Kinder im Schulgarten mit und über Rosen lernen? Was können Rosen die Kinder lehren.
Welche Sorten würden sich dafür eignen? Und warum?

Hat jemand von Euch schon Erfahrungen damit gesammelt? Welche Rosen wären sinnvoll und was könnten
die Kinder mit ihnen lernen?

Welche Erfahrungen wurden damit bereits gesammelt, wer kann etwas dazu sagen?

Dorothea Jungen, Vizepräsidentin

 
Kein neuer Beitrag RoSaMund , 28.10.2020, 08:37
Beitrag #2   

Rang: * * * O O
Registrierung: 12.02.2018, 09:40
 

Fortgeschritten mit 96 Punkte, 60 Beiträge
Diese Idee finde ich interessant Schulgärten dienen dazu, dass die Kinder etwas lernen, so habe ich
das verstanden. Leider war es weder zu meiner Zeit als auch zur Schulzeit meiner Kinder nicht
üblich, Schulgärten anzulegen und zu bewirtschaften.

Man könnte etwas über den Nutzen der Rosen für die Gesundheit und die Küche lernen. Also wäre eine
Hagebuttenrose sinnvoll, so da. Man Hagebuttenmark, Hagebuttentee und Marmelade herstellen.
Aus Blüten kann man Rosengelee herstellen, getrocknete Rosenblüten(-Blätter) für die Verwendung in
der Küche.

Man könnte anhand einer wurzelechten Rose zeigen, wie sich Pflanzen über Ausläufer, Absenker und
über Stecklinge vermehren lassen. Für die Samenvermehrung könnte mankleine Polyanthas nehmen, die
gut Hagebutten ansetzen und im ersten Jahr blühen.

Mit Hilfe einer insektenfreundlichen Rose könnte man lernen, welche die Insekten die Blüten und die
ganze Pflanze besuchen (auch von Blattläusen kann man lernen).

Habe ich etwas vergessen?

Noch ein Aspekt: wer früh mit Rosen in Kontakt kommt, mag sie vielleicht auch im Erwachsenenalter.


Nun bin ich am überlegen, welche Rosen am besten für einen Schulgarten geeignet wären. Habt Ihr
Anregungen?

RoSaMund

Rosengrüße von

RoSaMund

 
Kein neuer Beitrag Klaus , 29.10.2020, 08:34
Beitrag #3   

Rang: * * * * O
Registrierung: 15.01.2010, 12:49
Homepage: http://www.hukurban.de
 

Erfahren mit 202 Punkte, 178 Beiträge
Meine Frau und ich haben, als user erster Enkel in die Schule kam, dort eine Garten-AG angeboten
und zwei Jahre lang durchgeführt. Die Kinder waren begeistert.

Rosen konnten wir dort nicht pflanzen, das Gelände lag komplett im Schatten unter hohen Bäumen.

Aber eine Erfahrung scheint mir wichtig:
Zu berücksichtigen sind die Ferien, besonders natürlich die Sommerferien. Wer wässert dann? Der
Hausmeister? Die Lehrer? Fehlanzeige.

Einmal gelang es uns, eine andere Schülermutter, die in der Nähe wohnte, dazu zu bringen, das
Wässern zu übernehmen. (Wir selbst wohnten 10 km entfernt).

Die mangelnde Unterstützung durch die Schule war die Hauptursache, weshalb wir die AG nicht
weitergeführt haben.

Deshalb mein Rat: Bevor man sich also auf ein solches Schulabenteuer einlässt, sollte diese Frage
geklärt sein.

Klaus

 
Kein neuer Beitrag Compassion , 05.11.2020, 09:04
Beitrag #4   

Rang: * * * O O
Registrierung: 08.04.2020, 10:59
 

Fortgeschritten mit 57 Punkte, 51 Beiträge
Schulgärten stehen und fallen damit, ob sich genügend Erwachsene finden, dieses Projekt zu
begleiten. Es kann also vorkommen, dass mit Enthusiasmus ein Garten von Eltern initiiert wird, der
dann, wenn deren Kinder die Schule verlassen, verwildert.
Daher ist es erst einmal wichtig, das Projekt in der Lehrerschaft zu etablieren und zuzusehen, dass
er langfristig als Projekt der Schule installiert wird und sozusagen eine Visitenkarte der Schule
wird. Ich habe etwa erlebt, dass ein Schrebergarten zum Schulgarten wurde ... und das war wirklich
ganz nett.
Das Problem ist die Pflege - und dazu muss Zeit freigeschlagen werden. Auch die Ferienmonate müssen
dabei abgedeckt werden. Mit anderen Worten: Hier muss ein verlässlicher und kundiger Mensch den Hut
aufhaben, sonst wird der Lernerfolg zum Frust.
Unter allen Umständen müssen Pflanzen ausgewählt werden, mit denen Kinder sichtbaren Erfolg haben.
So schwer ist das nicht, aber etwa besonders interessante Vegetationsperioden von Gemüsen oder Obst
sollten in Zeiten fallen, in denen die Kids ihre Bemühungen belohnt sehen. Nur das hält die Lust am
Gärtnern wach bzw. kann sie entfachen.

Rosen müssen meines Erachtens nicht alleine nach ihren praktischen Nutzwerten ausgesucht werden -
etwa hinsichtlich Hagebuttenbildung oder Insektenfreundlichkeit. Ich denke mit einigen Alten Rosen
lässt sich die Brücke in die Vergangenheit schlagen (so in etwa: Urururoma hatte diese vielleicht
im Brautstrauß). Märchen können aufgegriffen werden (Schneeweißchen & Rosenrot/Dornröschen); der
Liedklassiker "Sah ein Knab' ein Röslein stehen" braucht eine Wildrose - dieser Faden lässt sich
weiter spinnen, auch durch Rosen, die bestimmte Namen haben ('Gebrüder Grimm' oder 'Pinocchio' ...
und warum nicht auch 'Bounty' oder 'Vulcano' ...) Rosen mit lokalem Bezug wären Pflicht (etwa
Städtenamen oder Sorten aus der Region) und ich würde zusehen, die Vielfalt der Rosen irgendwie
abzubilden - Wuchsform, Blütenform, Hagebutten etc.
Auf jeden Fall muss die Auswahl der Sorten/Arten krisenfest sein, um Pflanzenschutz mit chemischen
Mitteln bzw. Misserfolge durch Pilzbefall auszuschließen.

Hier ist Andreas Barlage am Werke.
Der veröffentlichte Name ist nicht nur eine Hommage an eine meiner Lieblingsrosen, sondern auch ein
Leitbegriff der mir für mein Leben wichtig ist. Übersetzt werden kann er mit „Mitgefühl“.

 
Kein neuer Beitrag Klaus , 06.11.2020, 07:54
Beitrag #5   

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Registrierung: 15.01.2010, 12:49
Homepage: http://www.hukurban.de
 

Erfahren mit 202 Punkte, 178 Beiträge
Hallo Andreas,
dem kann ich nur zustimmen!
Klaus

 
Kein neuer Beitrag Andrea , 16.11.2020, 12:13
Beitrag #6   

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Registrierung: 24.02.2010, 12:30
 

Fortgeschritten mit 68 Punkte, 60 Beiträge
Hallo zusammen,

in meinem Heimatort hat die Schule den Heimatverein mit ins Boot geholt, der unterstützt die Kinder
bei der Pflege des Schulgartens und über die Ferienzeiten. Vielleicht wäre das auch in anderen
Orten eine Lösung, dass man einfach die Vereine vor Ort anspricht.

Viele Grüße
Andrea

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