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Thema: Top oder Flop; Scheren und Sägen für Rosengärtner [Seite 1 ]  

Kein neuer Beitrag Hero , 12.01.2019, 14:08
Beitrag #1   

Rang: * * * O O
Registrierung: 30.03.2010, 23:14
 

Fortgeschritten mit 113 Punkte, 89 Beiträge
Liebe Rosenfreunde!

Unendlich viele Gartenscheren und Sägen werden angeboten und jeder Hersteller/Händler behauptet,
daß sein Werkzeug das ultimativ Beste sei.
Hier können wir uns austauschen, mit welchen Geräten wir gerne arbeiten und was absoluter Schrott
ist.

Soeben hat bei mir ein Fotoshooting stattgefunden und die Models haben erstaunlich still gehalten.
Alle Modelle haben eine Wartung dringend nötig: Säubern und nachschleifen.

https://up.picr.de/34821993ds.jpg
Eine Auswahl meiner Scheren:
Die 1. links ist aus dem Baumarkt und ihr Geld nicht wert. Schneidet unsauber, klemmt dauernd und
kommt in Kürze zum Alteisen.
2. und 3. Felco! Wird überall hochgelobt und ist sehr teuer. Das waren jahrelang meine bevorzugten
Scheren. Ich muß dazu sagen, daß ich bis zur Rente jährlich an frostfreien Tagen ab Mitte Januar
bis Anfang April beim Rosen schneiden war.
Mit Scheren von Wolf und Gardena schnitt ich einen halben Tag, dann tat mir das Handgelenk weh. Mit
einer Felco konnte ich wochenlang Rosen schneiden.
4. und 5. Löwe, Nr. 12104 (31.-) und 14104 (24.-). Im Jahr 2016 las ich, daß die Schere Nr. 14104
von Löwe Sieger bei der Stiftung Warentest wurde.
Die Firma Löwe besteht schon seit über 100 Jahren in Norddeutschland. Felco war 3. oder 4. in der
Wertung.
Aus Neugier bestellte ich die beiden o.a. Scheren bei Wolfknives - Feines Werkzeug & Handwerk, weil
diese im örtlichen Handel nicht geführt wurden.Seither schneide ich nur noch mit den Scheren von
Löwe und eine Felco nehme ich nur noch, wenn die Löwe-Scheren außer Reichweite sind. Die Schere Nr.
14104, 2. von rechts, ist mein Favorit.
https://up.picr.de/34821994xy.jpg&
Astscheren sind beim Rosenschnitt nahezu unverzichtbar. Damit kommt man gut an die Triebe im
Inneren den Sträucher und kann das Abgeschnittene unfallfrei herausziehen.
Meine bevorzugte Astschere, im Bild unten, ist aus Flugzeugaluminium, eine Bypass-Schere.
Hersteller Barnel
Die Schere oben ist eine Amboss-Schere und wird nur zum kleinschneiden des Reisigs verwendet.
Schneidet stärkere Äste bis 4 cm einwandfrei klein mit rel. wenig Kraftaufwand.

https://up.picr.de/34821996ke.jpg
So sieht eine Bypass-Schere aus, die zum sauberen Schnitt aller Gehölze verwendet werden sollte.

https://up.picr.de/34821998pi.jpg
Das ist eine Amboss-Schere, die leider nicht so saubere Schnitte macht und das Holz oft quetscht.

https://up.picr.de/34821999iu.jpg
Zum Schluß kommen meine Sägen. Auch hier ist gute Qualität wichtig.
Die Bügelsäge, oben, kann nur selten beim Rosenschnitt verwendet werden, weil sie zu sperrig ist.
Die Klappsäge, Mitte, ist in meinen Augen ein Spielzeug.
Ich nehme immer den Fuchsschwanz, unten, mit dem japanischen Sägeblatt. Damit kann ich alte Triebe
in der Mitte der Rosensträucher gut entfernen.

Gutes Werkzeug kann man auch auf den Wunschzettel für den nächsten Geburtstag schreiben. Aber genau
notieren, was man sich wünscht.

Jetzt interessiert sicherlich alle mitlesenden, welche Scheren und Sägen ihr habt, mit welchen ihr
zufrieden seid und was eurer Ansicht nach zum Schrott gehört.



Rosige Grüße von Hero
Dieser Beitrag wurde insgesamt 4 mal editiert. Das letzte Mal 12.01.2019, 16:49 von Hero.

 
Kein neuer Beitrag Morton , 12.01.2019, 15:32
Beitrag #2   

Usergruppe: Gäste
E-Mail: n/a
Ich habe folgende Ausstattung:

- Felco 6 und Felco 100

- Astsäge von Fiskars

- Astschere (namenlos aus dem Baumarkt)

- Präsentierschere von Stocker (60 cm)

Mit der Qualität und Handhabung bin ich zufrieden. Wenn man diese Werkzeuge gut pflegt, sind das
"Geräte fürs Leben".



Harald H. Morton


 
Kein neuer Beitrag Hero , 12.01.2019, 16:56
Beitrag #3   

Rang: * * * O O
Registrierung: 30.03.2010, 23:14
 

Fortgeschritten mit 113 Punkte, 89 Beiträge
Hallo Mr. Morton!

Gute Qualität und diese gut gepflegt, damit macht sich der Gärtner das Leben leichter.

Rosige Grüße von Hero

 
Kein neuer Beitrag Ramblerjosef , 12.01.2019, 17:53
Beitrag #4   

Rang: * * * O O
Registrierung: 18.01.2010, 19:54
 

Fortgeschritten mit 118 Punkte, 102 Beiträge
Hallo Rosenfreunde, =)
ich möchte mit der Felco 6 beginnen,die zur Schonung der Hand, des Handgelenks dank der idealen
Form des Handgriffs und des Puffer-Stossdämpfers ihr Versprechen auch hält.
Eine Rosenschere für mittelgrosse Hände, diese Schere wird von meiner Frau Helene bevorzugt.
Gewicht 210g und ein noch grüner Ast 20mm lässt sich noch durchtrennen.

Felco 2 der Klassiker unter den Scheren aus dem Hause Felco.
Obwohl die Felco-Schere enttäuscht bei der Schnittprüfung im Labor wegen der schlechten
Kraftübertragung, überzeugt aber bei der Handhabung. :-(
:D
Für mich ist es die Beste und so manches mal waren die Äste dicker als 20mm.

Felco 7 mit Rollgriff.
Speziell für große Hände konzipiert. Mit Rollgriff zwecks Kraftersparnis durch Verteilen der Kraft
auf alle 5 Finger. Griffe aus geschmiedeter Aluminium-legierung sowie mit Gummistoßdämpfer zur
Schonung des Handgelenks. :roll:
Ja dies wäre doch die optimale Rosenschere für mich, dachte ich. :D
Aber leider ist die Rollschere nicht für meine Hand gedacht, oder meine Hand nicht für die Felco 7
:D :roll: ;-)
Die Schere liegt mir nicht in der Hand, der Rollgriff ist mir ein Hindernis. :confused:
Zusammenfassend die Scheren der Schweitzer- Scherenschmiede sind die besten, haben aber auch ihren
Preis.
Ich als handwerklich begabter Mensch kann meine Scheren mit dem letzten Schliff versorgen, so das
unsere Felcoscheren perfekt schneiden. :D ;-)
Aber es muss nicht immer eine Felco sein, auch Rosenscheren aus dem Baumarkt können bei der
richtigen Handhabung einen wertvollen Dienst leisten.
LG. Helene und Josef.

Man braucht nicht erst zu sterben um ins Paradies zu gelangen. Gehe in Deinen Rosengarten. Helene
und Josef. =)

 
Kein neuer Beitrag Leda , 12.01.2019, 18:29
Beitrag #5   

Rang: * * * O O
Registrierung: 08.04.2018, 22:24
 

Fortgeschritten mit 106 Punkte, 98 Beiträge
Hallo ihr Liebhaber des Rosenschnitts :-)

Sehr beeindruckend dein Sortiment, Hero, du bist mit Leidenschaft beim Schnitt dabei.
Diese Leidenschaft fehlt mir leider, also eher ein Schnittmuffel :ops:
Rausreden kann ich mich damit, dass hier häufig der Frost den Schnitt bestimmt und nicht selten bis
zum Boden. Das macht wenig Spaß :cry:
Dafür verwende ich auch eine Astschere von Fiskars, aber mittlerweile quetscht sie stark. Daher
finde ich die genannten Alternativen sehr informativ, warte aber die Wartung durch meinen Mann ab.

Ansonsten ist hier auch Felco 6 im Einsatz, außerdem auch Fiskars und Gardena. Und zwar aus dem
Grund, weil hier Scheren immer irgendwie "verschwinden". Die Felco habe ich so gekennzeichnet, dass
sie auffällt.

Neu erworben habe ich die Strauchschere von Ward. Das war eine Empfehlung hier aus dem Forum. Sie
ist perfekt, um im Inneren von sehr vieltriebrigen Rosen auszulichten. Oder auch manche
Begleitpflanze wie Holunder oder Esche rauszuschneiden. Insbesondere bei meinen Complicatas ist das
notwenig. Hier werden jährlich bis zu 10 alte Triebe entfernt :roll:

Mit einem Rollgriff komme ich nicht klar oder auch umgekehrt.

Rosige Grüße aus dem schönsten Bundesland, Leda

 
Kein neuer Beitrag Hero , 12.01.2019, 22:43
Beitrag #6   

Rang: * * * O O
Registrierung: 30.03.2010, 23:14
 

Fortgeschritten mit 113 Punkte, 89 Beiträge
Meine Felco mit Rollgriff habe ich gebraucht erworben; ein Weingärtner hat auf pneumatischen (oder
wie das sonst heißt) Betrieb umgestellt.
Auch ich schneide nicht gerne mit dieser Schere.
Wenn ihr eine neue Schere braucht, dann probiert mal die Löwe 14104 aus. Ich kann sie nur empfehlen.

Mein Werkzeug, so wie oben abgebildet, stelle ich als Erstes bei den Rosen-Schnittkursen vor.
Gute Qualität ist nicht nur für die Rosen wichtig, sondern auch für eure Hände und Handgelenke.

Rosige Grüße von Hero

 
Kein neuer Beitrag Mecklenburger , 13.01.2019, 18:49
Beitrag #7   

Rang: * * O O O
Registrierung: 20.02.2014, 20:40
 

öfters da mit 31 Punkte, 31 Beiträge
Guten Abend in die Runde,
auch wir haben auf Felco umgestellt nachdem die Rosen in unserem Garten überhand nahmen. Vorher war
Gardena die bevorzugte Marke aber für den Dauereinsatz beim Rosenschneiden wusste man dann abends
was man getan hatte ;-) . Jetzt habe ich die Felco 2 im Dauereinsatz und meine Frau hatte bis zum
letzten Frühjahr die Felco 100 im Gebrauch bis sie wie vom Erdboden bzw. Komposthaufen verschluckt
worden war. =) Sie tauchte im Herbst beim Kompost umsetzen wieder auf und keiner konnte sich
erklären wie sie denn da nun hingekommen sein könnte ;-) Für die gröberen Schnitte habe ich eine sehr
gute Profiastschere von Berger, für die langen Triebe der Rambler und Kletterrosen eine sogenannte
Schneidgiraffe, läßt sich bis auf fast 3 m ausziehen aber man muss aufpassen das man nicht zu dicke
Triebe zwischen die Klingen bekommt dann wird es etwas schwierig. Ansonsten sind noch zwei
Klappsägen einmal von Felco und eine von der Fa. Bahco im Einsatz. Hero vielen Dank für den Tip mit
den Loewe Scheren werde nachher gleich mal schauen da meine Frau ja was neues braucht da die wie
oben beschrieben Felco 100 doch ganz schön vergammelt ist, muss mal schauen ob ich sie wieder in
die Gänge bekomme.
Lieben Gruß vom Mecklenburger :-)

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