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Thema: Rosenvermehrung für Rosenfreunde [Seite 1 2 ]  

Kein neuer Beitrag RoSaMund , 17.11.2019, 12:58
Beitrag #1   

Rang: * * * O O
Registrierung: 12.02.2018, 09:40
 

Fortgeschritten mit 72 Punkte, 42 Beiträge
In einem älteren Buch über Rosen (Krüssmann) fand ich die Information, dass (wurzelechte) Rosen von
den Mauren u.a. durch Samen und durch Wurzelschnittlinge vermehrt wurden.

Danach habe ich mir mal zusammengesucht, wie man Rosen noch vermehren kann und von auf eine
erstaunliche Anzahl von Möglichkeiten gekommen:

Samen
Wurzelschnittlinge
Ausläufer
Absenker
Stecklinge
Pfropfen einschließlich der Winterhandveredelung
Okulieren (Äugeln)
und ganz modern: Meristemvermehrung

Welche Methoden sind für den Rosenfreund praktikabel? Welche nutzt Ihr?

RoSaMund

Rosengrüße von

RoSaMund

 
Kein neuer Beitrag Hero , 18.11.2019, 08:25
Beitrag #2   

Rang: * * * * O
Registrierung: 30.03.2010, 23:14
 

Erfahren mit 176 Punkte, 146 Beiträge
Guten Morgen!

Manche Rosen vermehre ich über Sommerstecklinge, wenn ich während einer Reise von einer seltenen
Rose einen Trieb bekommen kann.
Auch mit einer Vermehrung über Steckholz hatte ich schon Erfolg.

Bei schwächelnden Hochstammrosen lasse ich einen Wildtrieb wachsen und okuliere auf diesen 3 Augen
der gewünschten Sorte. Wenn die Veredlung erfolgreich war, säge ich den alten Hochstamm bodeneben
ab. So muß ich nichts ausgraben und der neue Hochstamm hat von Anfang an eine eingewachsene Wurzel.

Alle weiteren Rosen kaufe ich bevorzugt wurzelnackt im Herbst beim Fachbetrieb oder lasse mir die
Rosen direkt vom Züchter zusenden.

Rosige Grüße von Hero

 
Kein neuer Beitrag Rosendompteur , 18.11.2019, 20:53
Beitrag #3   

Rang: * * * O O
Registrierung: 28.10.2012, 13:04
 

Fortgeschritten mit 81 Punkte, 67 Beiträge
Hallo,

bisher habe ich nur aufs schlafende Auge okuliert, meistens meine eigenen Sämlinge. Ich habe noch
drei Hochstämme stehen, werde damit mal was anderes versuchen.

Liebe Grüsse

Gerhard (Freundeskreis Güstrow)

" Der Garten ist der letzte Luxus unserer Tage, denn er erfordert das, was in unserer Gesellschaft
am kostbarsten geworden ist: Zeit, Zuwendung und Raum." ( Dieter Kienast )

 
Kein neuer Beitrag Ramblerjosef , 23.11.2019, 14:46
Beitrag #4   

Rang: * * * * O
Registrierung: 18.01.2010, 19:54
 

Erfahren mit 168 Punkte, 144 Beiträge
Hallo,
hier eine recht erfolgreiche Methode der Rosenvermehrung durch Stecklinge. Hier zeige ich
Rosenrisslinge, ihr glaubt gar-nicht was an der Abrissstelle ein Bewurzslungsdrang herrscht. :confused: :D =)

Mit rosigen Grüßen.



https://up.picr.de/37282077zj.jpg

https://up.picr.de/37282078yt.jpg

https://up.picr.de/37282079nz.jpg

Man braucht nicht erst zu sterben um ins Paradies zu gelangen. Gehe in Deinen Rosengarten. Helene
und Josef. =)

 
Kein neuer Beitrag Mecklenburger , 23.11.2019, 19:48
Beitrag #5   

Rang: * * * O O
Registrierung: 20.02.2014, 20:40
 

Fortgeschritten mit 58 Punkte, 56 Beiträge
Das hört sich sehr interressant an lieber Josef, zu welchem Zeitpunkt wendest Du diese Methode an?
Ich selber vermehre hauptsächlich über Steckhölzer und einige die so nicht wollen okuliere ich mir.
Ich finde den Beitrag mit den Hochstammrosen auch sehr interressant, das wäre auch nochmal eine
Möglichkeit sich etwas neues in den Garten zu holen. :-)
Liebe Grüße Rainer; FK Wittstock

 
Kein neuer Beitrag Ramblerjosef , 23.11.2019, 21:10
Beitrag #6   

Rang: * * * * O
Registrierung: 18.01.2010, 19:54
 

Erfahren mit 168 Punkte, 144 Beiträge
Hallo Rainer, =)
in den Sommermonaten mache ich die Stecklinge, dann ist der Steckling auch nicht so ausgehärtet wie
der vom heutigen Tag.
Auch ist die Rissstelle dann glatter also nicht so zerzaust wie auf dem Bild das ich heute gemacht
habe. =) ;-)
Mit rosigen Grüßen Josef. :D

Man braucht nicht erst zu sterben um ins Paradies zu gelangen. Gehe in Deinen Rosengarten. Helene
und Josef. =)

 
Kein neuer Beitrag Hero , 24.11.2019, 09:49
Beitrag #7   

Rang: * * * * O
Registrierung: 30.03.2010, 23:14
 

Erfahren mit 176 Punkte, 146 Beiträge
Meine Vorgehensweise bei Sommerstecklingen möchte ich noch ausführlicher erklären.

Die Sommerstecklinge oder -Rißlinge, wie sie Ramblerjosef zeigt werden in Bewurzelungshormon
getaucht, wenn vorhanden, danach gebe ich Seramis ungef. 5 cm hoch in Kunststoffschalen mit Löchern
im Boden, solche wie sie im Handel für Obst verwendet werden. In diese werden die Stecklinge
gesteckt und das Ganze kommt in ein Minigewächshaus mit 2 cm hoch Wasser und wird in den
Halbschatten gestellt.
Die Stecklinge dürfen sich nicht berühren und die Blätter müssen bis auf 2 bis 3 entfernt werden,
wobei die noch bleibenden Blätter auch noch eingekürzt werden sollten.

Nach einigen Wochen sieht man weiße Wurzeln an den Seiten der Kunststoffschale. Dann können die
Stecklinge einzeln in eine Mischung aus Blumenerde und Sand oder Blumenerde und Gartenerde getopft
werden und im Herbst pflanze ich die Rosen an den endgültigen Standort.

Rosige Grüße von Hero
Dieser Beitrag wurde insgesamt 1 mal editiert. Das letzte Mal 24.11.2019, 09:51 von Hero.

 
Kein neuer Beitrag VorstandDJungen , 25.11.2019, 15:10
Beitrag #8   

Rang: * * * * *
Registrierung: 14.01.2010, 11:28
 

Dauergast mit 350 Punkte, 228 Beiträge
Im Internet habe ich heute wieder einmal den Vorschlag gelesen, die Stecklinge in einer Kartoffel
zu stecken und dann in ein Anzuchtmedium. Dies ist eine Idee, die immer wieder durch die Foren
geistert, aber ich habe noch nie gelesen, dass jemand damit Erfolg hatte. Wie seht Ihr diese
Methode? Wer kann vom Erfolg dieser Art der Vermehrung berichten?

Dorothea Jungen, Vizepräsidentin

 
Kein neuer Beitrag VorstandDJungen , 25.11.2019, 18:07
Beitrag #9   

Rang: * * * * *
Registrierung: 14.01.2010, 11:28
 

Dauergast mit 350 Punkte, 228 Beiträge
Hallo Hero,

mit Seramis habe ich es noch nie probiert, ich benutze immer Anzuchterde und tiefe Rosentöpfe bzw.
Palmentöpfe. Es werden alle Blätter entfernt bis auf das oberste, das auf zwei Blättchen eingekürzt
wird.

Am besten geht es nach meiner Erfahrung mit Rißlingen, wie Ramblerjosef es gezeigt hat.

Dorothea

Dorothea Jungen, Vizepräsidentin

 
Kein neuer Beitrag Mecklenburger , 25.11.2019, 19:50
Beitrag #10   

Rang: * * * O O
Registrierung: 20.02.2014, 20:40
 

Fortgeschritten mit 58 Punkte, 56 Beiträge
Ein guter Rosenfreund
hier aus der Region, der eine kleine 1 Mann Rosenschule für historische Rosen betreibt
nutzt die Methode mit Seramis auch schon eine Weile und das mit ziemlich gutem Erfolg.
Ich selber benutze die gute alte Gartenerde hierfür, ist ja auch nur ein Hobby und ich
muss davon nicht leben. Das mit der Kartoffel habe ich auch mal gelesen habe da aber
so meine Zweifel. Aber gut, Versuch macht klug.
Liebe Grüße Rainer; FK Wittstock

 
Kein neuer Beitrag Hero , 25.11.2019, 21:03
Beitrag #11   

Rang: * * * * O
Registrierung: 30.03.2010, 23:14
 

Erfahren mit 176 Punkte, 146 Beiträge
In Seramis stehen die Stecklinge nicht im Wasser, sondern das Seramis saugt das Wasser auf und die
Stecklinge haben Luft und Feuchtigkeit.
Nachdem man an den Seiten der Kunststoffschalen die neuen Wurzeln sieht, die bei dieser Art Anzucht
ziemlich derb sind, ist auch das Umpflanzen problemlos möglich, weil keine Wurzeln beschädigt werden.
Dazu fällt mir ein, daß ich von meiner Choisya auf diese Art jetzt noch Stecklinge machen kann.

Rosige Grüße von Hero
Dieser Beitrag wurde insgesamt 1 mal editiert. Das letzte Mal 25.11.2019, 21:04 von Hero.

 
Kein neuer Beitrag Ramblerjosef , 25.11.2019, 21:11
Beitrag #12   

Rang: * * * * O
Registrierung: 18.01.2010, 19:54
 

Erfahren mit 168 Punkte, 144 Beiträge
Hallo Rosenfans, =)
wir selber benutzen gute lebendige Gartenerde, in einer Handvoll davon sind mehr Mikroorganismen
vorhanden als es Menschen auf der Erde gibt.
Das ist für einen Menschen der mit der Schöpfung arbeitet etwas wunderbares,oder? =) =)
Dieses sollte man doch stark annehmen,aber weit gefehlt es fehlt noch der Waueffekt. :D
Die Methode mit Seramis und dann den Steckling an einen Tropf hängen ist wie einen Mensch, der
sehr krank ist und nun künstlich ernährt wird. Einfach Super!
Oder in eine Kartoffel stecken hier findet der Steckling gleich bleibende Feuchtigkeit,so das sich
Wurzeln bilden können.
Und wie geht es dann weiter, ja hier sei doch die Frage erlaubt was soll das, wozu ist das gut. Ach
ja da war doch noch etwas mit einem Effekt. :confused:
Ich habe es ausprobiert, der Versuch ist gelungen es kamen Wurzeln an den Steckling.
Aber zum Schluss sage ich es war kein rühmenswerter Versuch, würde es niemals mehr machen. :-/
:confused ;-)
Mit rosigen Grüßen Josef.

Man braucht nicht erst zu sterben um ins Paradies zu gelangen. Gehe in Deinen Rosengarten. Helene
und Josef. =)
Dieser Beitrag wurde insgesamt 2 mal editiert. Das letzte Mal 26.11.2019, 10:01 von Ramblerjosef.

 
Kein neuer Beitrag Hero , 27.11.2019, 09:36
Beitrag #13   

Rang: * * * * O
Registrierung: 30.03.2010, 23:14
 

Erfahren mit 176 Punkte, 146 Beiträge
Hallo Josef!

So haut man eine Diskussion in den Eimer!

Es wurde gefragt, wie andere User ihre Rosen vermehren und dazu kamen zum Glück mehrere Antworten.
Das ist hier doch allzu selten der Fall.

Auch wenn jemand zu einem besonderen Thema Fragen einstellt und die gewünschten Antworten erhält,
sollte sich der Frager vielleicht bedanken und evtl. die Diskussion fortsetzen.

Rosige Grüße von Hero

 
Kein neuer Beitrag Ramblerjosef , 27.11.2019, 13:04
Beitrag #14   

Rang: * * * * O
Registrierung: 18.01.2010, 19:54
 

Erfahren mit 168 Punkte, 144 Beiträge
Hallo, :-( :-/ :shock:
Also lieber Quantität statt Qualität ? :shock:
Mit einem Alter von 70 Jahren ist das nicht mein Weg. :confused: :shock:
Ist die Diskussion nun im Eimer?

https://up.picr.de/37308212gg.jpeg

Man braucht nicht erst zu sterben um ins Paradies zu gelangen. Gehe in Deinen Rosengarten. Helene
und Josef. =)

 
Kein neuer Beitrag Hero , 27.11.2019, 13:54
Beitrag #15   

Rang: * * * * O
Registrierung: 30.03.2010, 23:14
 

Erfahren mit 176 Punkte, 146 Beiträge
Hallo Josef!

Mit Quantität hat das nichts zu tun.
Ich habe von Reisen schon Stecklinge von seltenen Rosen (vom Gartenbesitzer erbeten) mitgebracht,
die mir leider kaputt gegangen sind.
Mit meiner Anzucht in Seramis kommen alle durch.
Das sind halt eigene Erfahrungen, auf die ich weiterhin baue.
Wer andere Anzuchtsmöglichkeiten nutzt und damit zufrieden ist, soll das bitte auch weiterhin so
machen.

Niemand sollte seine Art der Vermehrung als das non plus Ultra anderen vor die Stirn hauen.

Rosige Grüße von Hero

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