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Position: Home » Forum » Der praktische Rosengarten » Rose im Frühjahr gepflanzt und gedüngt - Hilfe!
Thema: Rose im Frühjahr gepflanzt und gedüngt - Hilfe! [Seite 1 ]  

Kein neuer Beitrag RosenMama , 26.05.2020, 22:18
Beitrag #1   

Rang: * * * O O
Registrierung: 29.12.2011, 18:10
 

Fortgeschritten mit 116 Punkte, 104 Beiträge
Hallo allerseits, ich muss hier nachfragen, da ich nicht weiß, was hier am besten zu tun ist. Das
Problem:

Eine getopfte Rose wurde dieses Frühjahr gepflanzt. Verwendet wurde dafür Blumenerde. Nach ca 4
Wochen wurde die Rose dann auch noch gedüngt. Jetzt schwächelt sie, hat gelbe Blätter, sieht
insgesamt nicht gut aus.

Was kann die Besitzerin tun? Hilft nur Bodenaustausch? Nimmt die Rose mittel- und langfristig
Schaden? Als erste Hilfe hab ich geraten, sie möge die Rose bitte nicht weiter drangsalieren, auch
nicht mit "Hausmittelchen".

Der Name der Rose ist leider nicht bekannt, Schild weggeworfen, eine Kletterrose soll es sein,
meiner Meinung nach könnte es in Richtung Multiflora gehen.

Vielen Dank für Eure Tips!

Viele liebe Grüße von RosenMama

 
Kein neuer Beitrag VorstandDJungen , 27.05.2020, 12:11
Beitrag #2   

Rang: * * * * *
Registrierung: 14.01.2010, 11:28
 

Dauergast mit 458 Punkte, 300 Beiträge
Hallo RosenMama,

mir scheint, dass die Rose des Guten zuviel bekommen hat. Blumenerde ist ja schon gedüngt, dann
noch mal Dünger drauf, das kann den Stoffwechsel einer Rose schon ziemlich strapazieren. Wenn die
Rose in einem Topf steht, würde ich sie noch mal umtopfen, mit guter Rosenerde und normalem
Gartenboden. Dann würde der Topf zwar schwerer, aber der Rose bekommt es nach meiner ERfahrung her
besser.

Steht die Rose im Beet, kann ich die Überdüngung eventuell mit viel Wasser "wegschwemmen". Weniger
Arbeit wäre es wahrscheinlich, die Rose auszubuddeln, die Wurzeln kontrollieren und in normale
Gartenerde pflanzen, gerne auch an die gleiche Stelle. Und dann alle paar Tage durchdringend
gießen und eventuell schattieren, wenn sie zuviel Sonne abbekommt.

Wenn die Rinde der Zweige anfängt zu schrumpeln und feine Längsrillen bildet, ist jedoch alles zu
spät.

Manchmal treffen schwächliche Rosen und Pflegefehler zusammen, dann haben die Rosen hart um ihr
Überleben zu kämpfen und die Chancen sind nicht gut.



Dorothea Jungen, Vizepräsidentin

 
Kein neuer Beitrag Compassion , 28.05.2020, 09:31
Beitrag #3   

Rang: * * * O O
Registrierung: 08.04.2020, 10:59
 

Fortgeschritten mit 59 Punkte, 53 Beiträge
... ich kann mich den Ausführungen von Dorothea nur anschließen - bitte sag auch deiner
Rosenfreundin, dass sie auf keinen Fall noch mal eine neue Rose in Blumenerde im Beet setzen
sollte. Das Problem ist dabei immer, dass sich die vorher getopfte Rose nicht ideal mit dem
Gartenboden verbindet und gerne in ihrer Komfortzone aus Topfsubstrat und Blumenerde verharrt. Das
ist ein Problem, das bei allen Containerrosen auftreten kann und umso gravierende auftritt, je
schlechter ein gewachsener Gartenboden durchwurzelt werden kann.
Ich empfehle daher immer, eine Containerrose eine Sommersaison lang in einem größeren Topf mit
guter Rosenerde aufmerksam zu pflegen - da hat man auch die Bewässerung unter Kontrolle und ein
Zuviel an Dünger wird schnell ausgewaschen. Im Herbst, wenn die Pflanze zur Ruhe gekommen ist
(meist November) wird die Pflanze dann aus dem Topf genommen, alles an Erde abgespült und wie eine
wurzelnackte Pflanze an Ort und Stelle gesetzt.

Im vorliegenden Fall würde ich persönlich die Pflanze aus dem Gartenboden heraus nehmen und in
einen geräumigen Topf setzen - unter größtmöglicher Schonung der Wurzeln. Dann hat man sie einfach
besser im Blick und kann auf Bewässerungs- und Düngefehler schneller reagieren. Vielleicht war ist
die Pflanze ja nicht nur überdüngt, sondern auch zu feucht gehalten worden. Das alles lässt sich im
Topf weit besser steuern. Falls das gelb gewordene Lauf auf Eisenmangel schließen lässt (dann wären
die Blattrippen noch eine Weile grün), ist eine Blattdünung mit Fertrilon (ein Eisendünger) eine
schnell wirksame Hilfe ... So durch den Sommer gepäppelt kann die Rose dann im kommenden November
an ihren Platz gesetzt werden - wurzelnackt und in einen Gartenboden so wie der ist (wenn auch
Unkraut- und steinfrei und einmal tief gelockert. Eine Multifflora wird das schon packen - keine
Sorge.

Hier ist Andreas Barlage am Werke.
Der veröffentlichte Name ist nicht nur eine Hommage an eine meiner Lieblingsrosen, sondern auch ein
Leitbegriff der mir für mein Leben wichtig ist. Übersetzt werden kann er mit „Mitgefühl“.

 
Kein neuer Beitrag RosenMama , 28.05.2020, 17:31
Beitrag #4   

Rang: * * * O O
Registrierung: 29.12.2011, 18:10
 

Fortgeschritten mit 116 Punkte, 104 Beiträge
Vielen Dank, Ihr beiden! Ich werde Eure Tips weiterleiten, meine Tendenz geht auch in Richtung
herausnehmen und neu einsetzen. Mal sehen, ob ich sie für die Topfvariante erwärmen kann.

Der nächste Schritt wäre dann, sie als Rosenfreundin zu gewinnen. ;-)

Viele Grüße, RosenMama

Viele liebe Grüße von RosenMama

 
Kein neuer Beitrag Leda , 29.05.2020, 21:39
Beitrag #5   

Rang: * * * * O
Registrierung: 08.04.2018, 22:24
 

Erfahren mit 205 Punkte, 189 Beiträge
Hallo RosenMama,
ich bin nicht ganz überzeugt, dass ein erneutes Herausnehmen der Rose wirklich eine gute Idee ist.
Ich habe ein bisschen den Eindruck, dass du uns in eine gewisse Richtung schieben wolltest ;-) Zuviel
des Guten!
Und das mag auch durchaus sein, aber deine Beschreibung gibt das aus meiner Sicht nicht her.
Ich habe bisher nur ganz selten Rosen gesehen, die wirklich "überdüngt" waren, aber verdammt viele,
die Hunger hatten. Durchaus auch in meinem eigenen Garten :roll:

Du hast dies geschrieben:
Zitat:


Eine getopfte Rose wurde dieses Frühjahr gepflanzt. Verwendet wurde dafür Blumenerde. Nach ca 4
Wochen wurde die Rose dann auch noch gedüngt. Jetzt schwächelt sie, hat gelbe Blätter, sieht
insgesamt nicht gut aus.


Wie lange war die Rose im Topf, war der Topf gut durchwurzelt? In welchem Substrat stand die Rose?
Über wie viel Liter Blumenerde sprechen wir? Wie wurde die Rose anschließen bewässert?
Gelbe Blätter sind aus meiner Sicht kein Anzeichen für eine Überversorgung, bestenfalls für eine
Überversorgung mit Wasser. Aber nicht mit Dünger!!
Andreas hat das angedeutet.
Ich würde der Rose keinen weiteren Stress zufügen wollen. Sondern abklären, wie genau die gesetzte
Rose denn nun aussah. Vielleicht hatte sie eher zu wenige Wurzeln gebildet, vielleicht bereits zu
viele. Dieser Übergang vom Topf ins Beet ist immer ein Problem, man sieht auch durchaus
Containerrosen einfach vertrocknen, weil sie einfach so schnell doch gar nicht den "Ballen"
verlassen können. Für mich bleiben da wirklich viele Fragen offen.

Rosige Grüße aus dem schönsten Bundesland, Leda

 
Kein neuer Beitrag RosenMama , 30.05.2020, 14:39
Beitrag #6   

Rang: * * * O O
Registrierung: 29.12.2011, 18:10
 

Fortgeschritten mit 116 Punkte, 104 Beiträge
Hallo Leda,

Danke für Deine Sicht auf das Problem. Leider kann ich dazu nicht mehr sagen, als bereits
ausgeführt. Ich selbst bin ja erst jetzt danach gefragt worden, da war die Rose längst gepflanzt
und die Pflegefehler - welcher Art auch immer - schon geschehen. Das war ja auch der Grund, hier im
Forum nachzufragen, was mit den dürftigen Informationen anzufangen ist und was am ehesten sinnvoll
ist.

Zuerst hatte ich an zu wenig Dünger gedacht und nachgefragt. Darauf bekam ich zur Antwort, dass die
Rose erst in diesem Frühjahr aus dem Topf heraus in den Garten gesetzt wurde und das wiederum in
Blumenerde. Die Düngung war dann wohl 4 - 8 Wochen danach. Übers Wässern hab ich mich nicht
explizit erkundigt, kann ich gern noch machen.

Viele Grüße RosenMama

Viele liebe Grüße von RosenMama

 
Kein neuer Beitrag RosenMama , 31.05.2020, 08:57
Beitrag #7   

Rang: * * * O O
Registrierung: 29.12.2011, 18:10
 

Fortgeschritten mit 116 Punkte, 104 Beiträge
Guten Morgen,

Ich konnte noch herausbekommen, dass fleißig gegossen wurde. Du lagst also gar nicht so falsch,
Leda :-) . Über den Zustand des Wurzelballens habe ich keine Auskunft. Aber ein Bild kann ich anbieten:

https://up.picr.de/38667493fc.jpg


Viele liebe Grüße von RosenMama

 
Kein neuer Beitrag Leda , 12.06.2020, 21:01
Beitrag #8   

Rang: * * * * O
Registrierung: 08.04.2018, 22:24
 

Erfahren mit 205 Punkte, 189 Beiträge
Liebe Rosenmama, bitte entschuldige, deine Antwort wurde mir nicht angezeigt. Schuld ist selten die
Technik, eher die Userin ;-)

Also nach Überdüngung sieht mir das nicht aus. Aber gesund natürlich auch nicht, ist manchmal
schwer so am PC. Weißt du, wie die Rose heißt? Sorry, hat sich erledigt, du hast dazu etwas
geschrieben. Aber sehen die Stacheln echt Richtung Multiflora aus?
Und was habt ihr jetzt unternommen? Bitte berichte weiter.

Rosige Grüße aus dem schönsten Bundesland, Leda

 
Kein neuer Beitrag RosenMama , 13.06.2020, 17:57
Beitrag #9   

Rang: * * * O O
Registrierung: 29.12.2011, 18:10
 

Fortgeschritten mit 116 Punkte, 104 Beiträge
Hallo Leda, danke für Deine Antwort. Unternommen hat die Besitzerin meines Wissens zunächst nichts.
Ich habe ihr weiteres Wässern untersagt ;-) . Aber ich werde mich kundig machen, wie sich die Sache
entwickelt hat.

Viele Grüße RosenMama

Viele liebe Grüße von RosenMama

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