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Thema: Junikäfer. [Seite 1 ]  

Kein neuer Beitrag Ramblerjosef , 14.06.2020, 21:45
Beitrag #1   

Rang: * * * * O
Registrierung: 18.01.2010, 19:54
 

Erfahren mit 205 Punkte, 179 Beiträge
Hallo, =)
vor zwei oder drei Jahren wurden die Eier in die Erde gelegt und nun erfreuen uns die Käfer in
großer Zahl. Die Freude wäre noch gewaltiger würden die Gartenlaubkäfer (Junikäfer ) unsere
Rosenblüten nicht verspeisen. :D
Hier sieht man das sie sich auf der Strauchrose (Heilige Elisabeth) wohlfühlen, auf Bild zwei sieht
man schon die ganze Arbeit. Im Team geht es noch besser.

https://up.picr.de/38788484pt.jpg

https://up.picr.de/38788486ej.jpg

https://up.picr.de/38788509qm.jpg

Bei der Vermehrung darf es ebenfalls im vierer Pack sein, schrecklich immer diese Übertreibung. :D ;-)

https://up.picr.de/38788549db.jpg

Es gibt aber zum Glück noch Pflanzen, die noch mehr bevorzugt, werden es ist die heimische Brombeere.

https://up.picr.de/38788604fj.jpg

Meine Sorge ist, dass dieses ebenfalls eine Folge des Klimawandels ist, ja unsere Rosen erfrieren
nicht mehr, aber auch die Engerlinge erfrieren nicht.
Wir Aachener-Rosenfreunde schicken uns schreckliche Bilder von dem Schädling, haben aber keinen Rat
was man dagegen machen kann.
Ich sammle die Käfer mit einem kleinen Eimer der mit Spülmittel und Wasser gefüllt ist. Es werden
wohl 300 bis 400 Käfer im Spülwasser sein. Nun kommt ein neues Problem, wohin mit den toten Tieren,
womöglich leben die Eierchen noch und die Käfer kommen aus Rache in zwei Jahren um ein vieles mehr.
:-) :-( :-(
Mit rosigen Grüßen die Rosenfreunde aus der Nord-Eifel Helene und Josef. =) :-)

:shock: :-)

Man braucht nicht erst zu sterben um ins Paradies zu gelangen. Gehe in Deinen Rosengarten. Helene
und Josef. =)

 
Kein neuer Beitrag Ramblerjosef , 16.06.2020, 19:54
Beitrag #2   

Rang: * * * * O
Registrierung: 18.01.2010, 19:54
 

Erfahren mit 205 Punkte, 179 Beiträge
Hallo Rosenfans,
schade das dieses Thema nicht ankommt, oder habt Ihr das Problem nicht? Jedenfalls einige Rosen
brauchen keine künstliche Beregnung. :D =) :D :D

https://up.picr.de/38803099fn.jpg

https://up.picr.de/38803135ec.jpg

https://up.picr.de/38803159kp.jpg

Man braucht nicht erst zu sterben um ins Paradies zu gelangen. Gehe in Deinen Rosengarten. Helene
und Josef. =)

 
Kein neuer Beitrag Andrea , 17.06.2020, 08:07
Beitrag #3   

Rang: * * * O O
Registrierung: 24.02.2010, 12:30
 

Fortgeschritten mit 68 Punkte, 60 Beiträge
Hallo Josef,

bei meinen Rosen habe ich das Problem nicht. Hatte es auch noch nie. Von daher kann ich nichts
Erhellendes dazu beitragen.

Viele Grüße
Andrea

 
Kein neuer Beitrag Compassion , 17.06.2020, 08:44
Beitrag #4   

Rang: * * * O O
Registrierung: 08.04.2020, 10:59
 

Fortgeschritten mit 59 Punkte, 53 Beiträge
... bei uns auf der Dachterrasse haben sich die letzten drei Jahre Scharen von Junikäfern vor der
Dämmerung eingefunden - aber nicht ein einziges Blatt angeknabbert.

Ich schätze sie waren auf Party bzw. Brautschau aus und in der guten halben Stunde, in denen sie
den Dachgarten in Beschlag nahmen, absolut pheromongesteuert. Allerdings waren die Viecher so
bekloppt, dass sie sich in allem verfangen hatten (Kleidung, Haare, Weingläser ...) bzw. gegen
alles Aufgebaute flogen, auf dem Rücken lagen oder sonderbare Flugmanöver ableisteten. Regelmäßig
war der Spuk vorbei, kurz ehe die Sonne unterging und wir konnten die Terrasse wieder betreten ...

Dieses Jahr haben wir erst zwei oder drei Junikäfer gesehen. Vielleicht ist hier der
Vermehrungsrhythmus anders als in euren Gegenden ... oder es geht, weil es nicht so warm war wie in
den vergangenen Jahren, erst später los.

Hier ist Andreas Barlage am Werke.
Der veröffentlichte Name ist nicht nur eine Hommage an eine meiner Lieblingsrosen, sondern auch ein
Leitbegriff der mir für mein Leben wichtig ist. Übersetzt werden kann er mit „Mitgefühl“.

 
Kein neuer Beitrag Schmidt , 19.06.2020, 11:37
Beitrag #5   

Usergruppe: Gäste
E-Mail: n/a
Liebe Rosenfreunde, lieber Josef,

ich vermute ebenfalls, dass die trockenen Juni-Monate der letzten Jahre und die jeweils warmen
Winter die Plage mit den Garten-Laubkäfern befeuert hat (= hier in der Eifel nennt man sie zwar
"Juni-Käfer", weil die braunen Käfer ausschließlich in den 4 Wochen des Juni auftreten; der
eigentliche "Juni-Käfer" sieht jedoch anders aus).

Inzwischen bin ich auf 2-3 Rundgängen pro Tag (und 2 Stunden pro Rundgang) damit beschäftigt, diese
Käfer abzusammeln und zu töten: Sie fressen nicht nur die Rosenblüten (= bohren Knospen zur Not
sogar von außen an), sondern auch die Blätter und skelettieren sie. Insofern könnte ich ähnliche
Fotos wie von der Brunnenwiese machen. Meine tägliche Vernichtungsquote liegt inzwischen bei rund
1.000 Käfern! Eine deprimierende Arbeit.

Es wäre wirklich interessant, ob davon nur die Aachener Region so stark betroffen ist oder auch
andere Regionen Deutschlands.

Angeblich soll es helfen, den Rasen im Juni höher wachsen zu lassen: Die Weibchen bohren sich nach
der Befruchtung in den Boden und legen dort die Eier ab; sie mögen aber wohl kein hohes Gras. Noch
ein wichtiger Hinweis: Gift zu spritzen, hilft nicht, sondern schädigt nur die anderen Lebewesen im
Garten.

Hans-Werner Schmidt
aus Simmerath-Strauch

 
Kein neuer Beitrag Rosendompteur , 19.06.2020, 20:53
Beitrag #6   

Rang: * * * O O
Registrierung: 28.10.2012, 13:04
 

Fortgeschritten mit 109 Punkte, 93 Beiträge
Hallo,

das sieht ja nicht gerade einladend aus mit diesen Käfern. Bei uns sind solche Plagen noch nicht
aufgetreten, bestimmt brauchen diese Käfer auch bestimmte Wetter- und Temperaturbedingungen. Dafür
haben wir es oft mit dem Rapsglanzkäfer zu tuen. Dafür muss es sehr heiss und schwül sein. Die
können auch ganze Blütentrauben zerstören
und auffressen. Das schlimme ist dann, die kann man nicht ansammeln weil sie so klein sind.

Ich hoffe, die Schäden sind nicht zu gross.

Ein schöner Wochenende

Gerhard =) =) =)

" Der Garten ist der letzte Luxus unserer Tage, denn er erfordert das, was in unserer Gesellschaft
am kostbarsten geworden ist: Zeit, Zuwendung und Raum." ( Dieter Kienast )
Dieser Beitrag wurde insgesamt 1 mal editiert. Das letzte Mal 19.06.2020, 20:54 von Rosendompteur.

 
Kein neuer Beitrag Ramblerjosef , 19.06.2020, 21:01
Beitrag #7   

Rang: * * * * O
Registrierung: 18.01.2010, 19:54
 

Erfahren mit 205 Punkte, 179 Beiträge
Hallo Rosenfans, hallo Hans-Werner,
meine Vermutung über den hohen Befallsdruck mit dem Gartenlaubkäfer-Junikäfer werden die
umliegenden Wiesen sein. In der Stadt mit den asphaltierten und versiegelten Bodenflächen ist es
für die Viecher kein optimaler Lebensraum. :-( :confused:
Auch ich verwende ein Spülmittel, natürlich mit Rosenduft. :D
Hans-Werner, die von Dir als so deprimierende Arbeit sollte man mit anderen Augen sehen. :D :D
Vom Duft und Geschmack der Rosenblätter sind Käfer wie in einem tiefen Rosenrausch, ebenfalls der
Vermehrungstrieb lädt zum Träumen auf der Brunnenwiese oder in jedem Rosengarten ein. :D ;-)
Also so verliebt und dann noch mit vollem Bauch und leeren Hoden, so kann auch ein Käfer in die
ewigen Jagdgründe eingehen, oder? :D =) ;-)
LG. Josef.


Man braucht nicht erst zu sterben um ins Paradies zu gelangen. Gehe in Deinen Rosengarten. Helene
und Josef. =)

 
Kein neuer Beitrag Compassion , 20.06.2020, 09:19
Beitrag #8   

Rang: * * * O O
Registrierung: 08.04.2020, 10:59
 

Fortgeschritten mit 59 Punkte, 53 Beiträge
Lieber Josef,

ich danke dir sehr für die launig formulierte wunderbare Sicht der Dinge aus der Perspektive der
Käfer.

Klar ist es ärgerlich, wenn Plagegeister eine Rosenpracht zerstören und ich kann jede/jeden gut
verstehen, die/der dagegen vorgehen will. Doch ich finde, wenn ein Schaden tolerabel ist und nicht
eine ganze Pflanze gefährdet sondern nur Teile des Flores, kann auch das Motto gelten "leben und
leben lassen".
Ich freue mich über Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer, die sich nicht mehr als Herrschende
über ein grünes Reich verstehen ... mit entsprechenden knallharten Exekutivmitteln, wenn es um
majestätsbeleidigenden Diebstahl mit verschmerzbaren Verlusten geht.
Und ich freue mich umso mehr über alle, die das Staunen über die Vielfalt des Lebens nicht verlernt
haben ... und kreativ und naturschonend beim Eingreifen werden, sollte etwas schief laufen.

Wir Menschen besitzen und vereinnahmen so unendlich viel - auch vieles ohne es im Einzelnen zu
wollen ... und das, obwohl wir nur eine einzige Lebensform auf unserem Planeten sind. Im eigenen
Garten können wir alles selbst steuern, uns kundig machen über die Zusammenhänge, faszinieren
lassen von dem, was geschieht und vielleicht eine Beobachter-, vielleicht auch eine
Moderatorenrolle einnehmen. Im Unterschied zu Agrarbetrieben hängt unsere Existenz nicht von
Maximalerträgen ab.
Viele Gartenprobleme haben wir uns übrigens mittelbar und unmittelbar selbst eingebrockt.

Ich habe mal den netten Spruch gelesen "Traue keinem Garten, in dem kein Unkraut wächst".
Gedanklich erweitere ich das mittlerweile mit "Traue keinem Garten in dem sich kein
pflanzenfressender Schädling blicken lässt",

in diesem Sinne also fröhliche Grüße aus Karlsruhe

Hier ist Andreas Barlage am Werke.
Der veröffentlichte Name ist nicht nur eine Hommage an eine meiner Lieblingsrosen, sondern auch ein
Leitbegriff der mir für mein Leben wichtig ist. Übersetzt werden kann er mit „Mitgefühl“.

 
Kein neuer Beitrag Rosensepp , 20.06.2020, 11:31
Beitrag #9   

Rang: * * O O O
Registrierung: 05.11.2012, 22:33
Homepage: http://rosenfreunde.jimdo.com/
 

öfters da mit 39 Punkte, 35 Beiträge
... Insofern könnte ich ähnliche Fotos wie von der Brunnenwiese machen. Meine tägliche
Vernichtungsquote liegt inzwischen bei rund 1.000 Käfern! Eine deprimierende Arbeit.

Es wäre wirklich interessant, ob davon nur die Aachener Region so stark betroffen ist oder auch
andere Regionen Deutschlands. ...

Hans-Werner Schmidt
aus Simmerath-Strauch


Hallo Rosenliebhaber(innen)

Bei uns, zwischen Donau und Bay. Wald, treten die Gartenlaubkäfer dieses Jahr auch vermehrt auf. So
schlimm wie in der Eifel ist es aber nicht. Natürlich sieht man die angefressenen Blüten nicht
gerne, aber wir leben nun mal mit und von der Natur, wir sind nur ein (kleiner) Teil davon. So
stehen wir ständig in Konkurrenz mit allen anderen Nahrungssuchenden. Als Gärtner lernt man teilen.
Wenn dabei ein großer Teil uns bleibt, können wir ja zufrieden und großzügig sein.
Aber auch wir wehren uns mit sogenannten "sanften Mitteln" (absammeln, Brühen aus Brennessel,
Knoblauch usw.), wenn uns einmal die Konkurrenz zu groß wird. Und jedes Jahr ist es ein wenig
anders. Den Rosenliebhabern in der Eifel wünsche ich eine schöne zweite Rosenblüte, dann ohne
Laubkäfer.

Herzliche Grüße, Josef

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