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Thema: Ein Plädoyer für Rosen im Klimawandel [Seite 1 ]  

Kein neuer Beitrag Rosenkavalier , 16.08.2021, 13:53
Beitrag #1   

Rang: * * * * *
Registrierung: 14.01.2010, 14:29
 

Dauergast mit 863 Punkte, 319 Beiträge
Dass der Klimawandel bereits da und real ist, steht außer Frage. Um so wichtiger erscheint vor
diesem Hintergrund die Anpassung von Gärten und Grünanlagen an die sich verändernden Bedingungen.
Pflanzen müssen sowohl mit Trockenheit und Sonne, als auch mit Starkregen und Sturm klarkommen.
Thomas Proll, Züchtungsleiter Gartenrosen bei Kordes spricht sich in diesem Zusammenhang für Rosen
aus.
Rosen kommen gut mit Extremwetterlagen klar
Neben Trockenheit, vielen Sonnenstunden und Starkregen bestimmen Extremwetterlagen mit Hagel und
Sturm heutzutage die massiven Klimaveränderungen. Jüngste Ereignisse zeigen die zum Teil
verheerenden Auswirkungen. Zahlreiche Probleme bringt die Wetterveränderung mit sich, von denen die
Pflanzen in den Gärten direkt betroffen sind. Viele Gartenliebhaber stehen vor der Frage, welche
Gewächse sie nun pflanzen sollen. Für Thomas Proll von Kordes Rosen aus Schleswig-Holstein erklärt
vor diesem Hintergrund, dass Rosen regelrechte Überlebenskünstler sind. „Es ist ausgesprochen
beachtlich, wie gut Rosen mit den Herausforderungen des Klimawandels zurechtkommen. Und das sage
ich nicht nur, weil ich aus beruflichen Gründen ein wenig voreingenommen bin“, beteuert Proll.

Quelle: Taspo

Rosenkavalier

 
Kein neuer Beitrag Klaus , 17.08.2021, 10:16
Beitrag #2   

Rang: * * * * O
Registrierung: 15.01.2010, 12:49
Homepage: http://www.hukurban.de
 

Erfahren mit 222 Punkte, 194 Beiträge
Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube" (Goethe)

Schaut man sich die Vorgärten in der Nachbarschaft an, fällt es einem schwer, das nachzuvollziehen.
Eher das Gegenteil scheint der Fall zu sein.
Wie erklärt Thomas Proll denn den meist erbärmlichen Zustand der Rosen weit und breit?

Klaus

 
Kein neuer Beitrag Rosendompteur , 17.08.2021, 22:18
Beitrag #3   

Rang: * * * O O
Registrierung: 28.10.2012, 13:04
 

Fortgeschritten mit 118 Punkte, 102 Beiträge
Hallo Klaus,

ich glaube schon das in den grossen Rosenschulen mit der Zucht der Rosen etwas gegen den
Klimawandel getan wird. Wir wohnen in MV in einer Region wo es lange Dürreperioden gibt, aber auch
im Winter Kahlfrost ohne Schnee. Die gut eingewachsenen Rosen werden bei mir nicht zusätzlich in
den Trockenperioden gegossen, auch müssen sie im Winter fast ohne zusätzlichen Schutz auskommen.
Auch einige meiner eigenen Rosen mit ALBA Genen müssen ohne zusätzlichen Schutz im Winter auskommen.
Rolf Sievers und Andrea Braun machen in der Richtung auch viel.
Mit den Vorgärten ist es natürlich ein Problem, wenn die Rosen dort nicht gut aussehen kann es
natürlich auch an mangelnder Pflege oder auch an mangelnder Zeit fehlen.Wir wissen das man Rosen
beim Fachmann(Rosenschule) kaufen sollte weil dort die Beratung besser ist, aber gehe doch mal in
einen Baumarkt oder auch in einigen Gartenmärkten, der Verkauf steht an erster Stelle nicht die
Beratung, alles selber erlebt.
Wir werden sehen was die Zeit bringen wird.Ich stehe zu der Aussage von Thomas Proll.

Liebe Grüsse aus MV

Gerhard =) =) =)

" Der Garten ist der letzte Luxus unserer Tage, denn er erfordert das, was in unserer Gesellschaft
am kostbarsten geworden ist: Zeit, Zuwendung und Raum." ( Dieter Kienast )

 
Kein neuer Beitrag Stachelritter , 18.08.2021, 00:11
Beitrag #4   

Rang: * * * O O
Registrierung: 09.06.2020, 13:09
 

Fortgeschritten mit 57 Punkte, 53 Beiträge
Ich unterstreiche ebenfalls die These von Herrn Proll mit größtem Nachdruck.

Wir als aufmerksame Rosengärtner beobachten unsere Pflanzen sehr genau. Ich bin bestimmt nicht der
einzige, der seine kommenden Sorten hinsichtlich Trockenheitsresistenz aussucht.

(Der normale Vorgartengärtner wird dann nachziehen, wenn die Baumärkte trockenheitsresistente,
niedrigwachsende Rosen zu Schnäppchenpreisen anbieten. Bei den Persica-Hybriden, die wirklich
tapfer sind bei Hitze, ist es ja beinahe schon so weit.)

Herzlichst,
Stefan

 
Kein neuer Beitrag Ramblerjosef , 18.08.2021, 21:53
Beitrag #5   

Rang: * * * * O
Registrierung: 18.01.2010, 19:54
 

Erfahren mit 210 Punkte, 184 Beiträge
Hallo,
Rosen kommen gut mit Extremwetterlagen klar, oder auch nicht.
Die Trockenheit, die vielen Sonnenstunden und Starkregen bestimmen Extremwetterlagen und der
Sturm und der letzte Winter war auch nicht ohne, die massiven Klimaveränderungen, ja wer hat die
Bilder der Überschwemmungen in der Eifel nicht gesehen. Jüngste Ereignisse zeigen die zum Teil
verheerenden Auswirkungen.
Wir waren zu 100% auf Rosen eingestellt. Im Laufe der Jahre durften aber auch noch viele andere
Blumen bei uns ein Zuhause

Man braucht nicht erst zu sterben um ins Paradies zu gelangen. Gehe in Deinen Rosengarten. Helene
und Josef. =)

 
Kein neuer Beitrag Ramblerjosef , 18.08.2021, 21:56
Beitrag #6   

Rang: * * * * O
Registrierung: 18.01.2010, 19:54
 

Erfahren mit 210 Punkte, 184 Beiträge
Ramblerjosef hat folgendes geschrieben:
Hallo,
Rosen kommen gut mit Extremwetterlagen klar, oder auch nicht.
Die Trockenheit, die vielen Sonnenstunden und Starkregen bestimmen Extremwetterlagen und der
Sturm und der letzte Winter war auch nicht ohne, die massiven Klimaveränderungen, ja wer hat die
Bilder der Überschwemmungen in der Eifel nicht gesehen. Jüngste Ereignisse zeigen die zum Teil
verheerenden Auswirkungen.
Wir waren zu 100% auf Rosen eingestellt. Im Laufe der Jahre durften aber auch noch viele andere
Blumen bei uns ein Zuhause

https://up.picr.de/41861723du.jpg

https://up.picr.de/41861747gl.jpg

https://up.picr.de/41861764qy.jpg

https://up.picr.de/41861777km.jpg

https://up.picr.de/41861817ir.jpg

https://up.picr.de/41861836xb.jpg

https://up.picr.de/41861860ol.jpg[/img

Man braucht nicht erst zu sterben um ins Paradies zu gelangen. Gehe in Deinen Rosengarten. Helene
und Josef. =)

 
Kein neuer Beitrag Ramblerjosef , 18.08.2021, 22:04
Beitrag #7   

Rang: * * * * O
Registrierung: 18.01.2010, 19:54
 

Erfahren mit 210 Punkte, 184 Beiträge
Hallo,
das Taubenschwänzchen fühlt sich fast wohl in meiner Hand!!!

Man braucht nicht erst zu sterben um ins Paradies zu gelangen. Gehe in Deinen Rosengarten. Helene
und Josef. =)

 
Kein neuer Beitrag Klaus , 20.08.2021, 09:16
Beitrag #8   

Rang: * * * * O
Registrierung: 15.01.2010, 12:49
Homepage: http://www.hukurban.de
 

Erfahren mit 222 Punkte, 194 Beiträge
Liebe Forumsmitglieder,

heute neigt man dazu, alles auf den Klimawandel zurückzuführen.

Der ist zwar ein wichtiger Aspekt, meiner Erfahrung nach aber nicht der einzige und auch nicht
einmal der wichtigste.
Auf die erforderliche Pflege wurde bereits hingewiesen.

Aber auch das Alter der Rosen spielt eine wichtige Rolle. Nicht nur wir Menschen oder die meisten
Bäume haben irgendwann ein Ende, auch Rosen. So mussten wir uns dieses Jahr in unserem Garten von
unserem geliebten 'Schneewittchen' verabschieden, das uns fast 50 (!) Jahre Freude bereitet hat und
jedes Jahr drei Blütenflore hervorbrahte. Natürlich haben wir die verblühten Blüten
herausgeschnitten und die abgeblühten Blütenstände zurückgeschnitten.

Das dürfte auch der Grund für den von mir erwähnten oft erbärmlichen Zustand der Rosen in den
Vorgärten sein: Sie sind einfach zu alt geworden und sollten ersetzt werden.

Natürlich spielt dann in einem engen Vorgarten auch das Problem der Rosenmüdigkeit eine Rolle.

Auch falsches Pflanzen oder Pflanzen zum falschen Zeitpunkt (vor einer Trockenperiode) können
fatale Folgen haben, selbst bei der robustesten Sorte.

Ebenso, was häufig der Fall zu sein scheint, dass des Guten zu viel getan wird, Ich meine
regelmäßiges Wässern, was die Rose verwöhnt und verhindert, dass sie eine tiefe Wurzel ausbildet,
um sich selbst versorgen zu können. Gerade bei den heute so beliebten Containerrosen besteht diese
Gefahr.

Auch wenn man eine noch so trockenheitsresistente Sorte aussucht - bei mangelnder oder gar falscher
Pflege kann die Rose ihr Potenzial nicht ausschöpfen.
Darauf wird meines Erachtens nicht oft genug und deutlich genug hingewiesen.

Beste Grüße
Klaus

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