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Thema: Mycorrizapilze [Seite 1 ]  

Kein neuer Beitrag Susanne , 19.12.2018, 18:09
Beitrag #1   

Usergruppe: Gäste
E-Mail: susanne.shg.fibro@gmail.com
Hallo , liebe Rosenfreunde aus Nah und Fern !
Ich bin ganz neu hier im Rosenforum . Mit großem Interesse habe ich Eure Beiträge gelesen und mir
die wunderschönen Rosengartenbilder angeschaut ! Da werden Sehnsüchte geweckt nach Sommer , Sonne
und Rosenduft... Zumal wir hier in MV momentan absolut graues Schmuddelwetter haben . Seit eInigen
Jahren ist MV unsere Wahlheimat (sandiger Boden ) . Vorher lebten wir viele Jahre in
Baden-Württemberg (Lehmboden).
Einige Rosen sind schon dreimal mit uns umgezogen . Unser jetziger Garten ist der vierte , den wir
uns anlegten , bzw. urbar machten. Nun habe ich Vieles ausprobiert , um es unseren Rosen (etwa 100)
und Stauden in unserem Sandboden gemütlich zu machen und sie gesund zu erhalten . Leider haben sie
immer wieder mit den typischen Krankheiten und auch mit Gedeihstörungen zu kämpfen (vielleicht bin
ich aber auch zu kritisch)... Mit Effektiven Mikroorganismen habe ich gute Erfahrungen gemacht ,
nur war es dieses Jahr wegen der anhaltenden Hitze und permanentem Sonnenschein schwierig mit der
Anwendung . Nun habe ich hier im Forum von den Mycorrizapilzen gelesen und würde gern darüber
Näheres erfahren , z.B. Bezugsquellen , Anwendungsdetaills usw.
Ich bedanke mich schon jetzt herzlich für Eure Antworten und wünsche Euch allen ein frohes Fest !
Susanne

 
Kein neuer Beitrag Ramblerjosef , 19.12.2018, 22:15
Beitrag #2   

Rang: * * * * O
Registrierung: 18.01.2010, 19:54
 

Erfahren mit 205 Punkte, 179 Beiträge
Hallo, =)

http://666kb.com/i/dznxxje262gewy1zs.jpg

http://666kb.com/i/dznxwhwg00tkqcg48.jpg

Die Bilder, bzw. der Hinweis sind von unserem Rosenfreund Jackob, er ist begeistert von
Mycorrizapilzen.
Die Gesundheit seiner Rosen sprechen für sich. =)
Der kürzlich verstorbene Rosenzüchter David Austin hat ebenfalls positive Versuche gemacht. :D
Und in unserem Rosengarten verwenden wir den Pilz an Rosen die einen schweren Standort haben, damit
meine ich in Wurzelkonkurrenz mit Pflanzen stehen. :D
Und hier im Forum hat man, so vermute ich, kaum Erfahrung mit den Mycorrizapilzen. :-/
MfG.

Man braucht nicht erst zu sterben um ins Paradies zu gelangen. Gehe in Deinen Rosengarten. Helene
und Josef. =)

 
Kein neuer Beitrag Klaus , 20.12.2018, 10:35
Beitrag #3   

Rang: * * * * O
Registrierung: 15.01.2010, 12:49
Homepage: http://www.hukurban.de
 

Erfahren mit 210 Punkte, 184 Beiträge
Hallo Susanne,
willkommen im Forum auch von mir.
Herzliche Grüße
Klaus

 
Kein neuer Beitrag Leda , 20.12.2018, 13:36
Beitrag #4   

Rang: * * * * O
Registrierung: 08.04.2018, 22:24
 

Erfahren mit 199 Punkte, 187 Beiträge
Hallo Susanne

Herzlich willkommen hier. :-)

Dass Sandboden für viele Rosen eine Herausforderung ist, hast du dann leider schon erfahren müssen.
Was hast du bereits an Verbesserungsmaßnahmen für den Boden allgemein gemacht?
Aus meiner Sicht lohnt es sich bei Sandboden immer zum einen Humus, etwa in Form von Kompost,
regelmäßig einzuarbeiten/aufzubringen. Und dann natürlich den Wasserhaushalt des Bodens etwa durch
Bentonit zu verbessern. Dadurch wird nicht nur die Feuchtigkeit besser gehalten sondern auch die
Versorgung mit Nährstoffen besser gewährleistet.
In einem „guten“ Gartenboden halte ich die Zuführung von Mykorrhiza-Pilzen für unnötig, denn sie
sind bereits da. In einem ausgelaugten Boden oder auch an schwierigen Pflanzplätzen sieht es anders
aus. Die Pilze gehen mit der Rose eine Symbiose ein: Der Pilz erhält von der Pflanze
lebensnotwendige Kohlehydrate, die Rose bekommt im Gegenzug aus dem Pilzgeflecht Nährstoffe und
Wasser. Denn die sehr kleinen Zellfäden der Pilze erreichen eben Bodenregionen, die sich die Rose
so nicht erschließen kann. Daher gibt es die besten Erfolge, wenn die Pilze nah an die Wurzeln
ausgebracht werden. Also am besten gleich bei der Pflanzung . Das habe ich auch bereits einige Male
gemacht und hatte auch den Eindruck, dass es geholfen hat. Ob das nun wirklich an den Pilzen lag,
lässt sich daraus aber nicht zwingend folgern. ;-)

Zur Verwendung bei einer bereits gepflanzten Rosen habe ich keine Erfahrungen. Ich würde aber
vermuten, dass auch da eine tiefere Einarbeitung notwendig ist. Bei „ Mischpräparaten“ ,die neben
den Pilzen dann auch Dünger enthalten und nur flach eingearbeitet werden, ist es durchaus möglich,
dass im wesentlichen dann der Dünger wirkt . Und die Pilze nur ein teurer aber nicht wirklich
wirksamer Zusatz sind.

Also meine Empfehlung wäre, den Boden wirklich insgesamt in seiner Struktur zu verbessern,
eventuell auch einen Bodenaktivator auszubringen, der die Humusbildung erhöht. Und insbesondere die
„Mickerrosen“ natürlich bedarfsgerecht zu düngen. Wenn Krankheiten auftreten ist häufig Über-oder
Unterversorgung die Ursache, oder ein ungünstiger Standort. Für ganz gezielte Veränderungen würde
eventuell auch eine Bodenanalyse wertvolle Erkenntnisse liefern.
Nicht verkehrt ist es auch Rosensorten auszuwählen, die mit Sandboden keine Probleme haben, etwa
Rugosas, Gallica- oder Bibernellrosen.

Rosige Grüße aus dem schönsten Bundesland, Leda

 
Kein neuer Beitrag Ramblerjosef , 20.12.2018, 17:18
Beitrag #5   

Rang: * * * * O
Registrierung: 18.01.2010, 19:54
 

Erfahren mit 205 Punkte, 179 Beiträge
Hallo, hallo, =) ;-) :-)

ein super guter Bericht von Leda. =) ;-) :-)

MfG. Josef.

http://666kb.com/i/dzorb7zotztx2897c.jpg

Man braucht nicht erst zu sterben um ins Paradies zu gelangen. Gehe in Deinen Rosengarten. Helene
und Josef. =)

 
Kein neuer Beitrag Leda , 20.12.2018, 18:58
Beitrag #6   

Rang: * * * * O
Registrierung: 08.04.2018, 22:24
 

Erfahren mit 199 Punkte, 187 Beiträge
Danke, lieber Josef :-) :-)

Was für ein Röslein hattest du uns da eigentlich mitgebracht, Charles de Mills?

Zu den Mykorrhiza möchte ich noch was ergänzen, allerdings nur vom Hörensagen.
Eine Rosenfreundin , die in richtig gutem Lehm gärtnert, erspart sich durch den Zusatz der Pilze
den Bodenaustausch. Also alte Rose raus, neu plus Pilze rein. Und die Ergebnisse sind super.

Interessanterweise führt in Sandboden dieselbe Praxis nicht zu guten Ergebnissen. Die Rosen
mickern. Offensichtlich reicht es dort nicht, die Bodenmüdigkeit auf diese Weise aufzufangen.

Rosige Grüße aus dem schönsten Bundesland, Leda

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