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Thema: Ungarische Rosen von Gergely Mark [Seite 1 ]  

Kein neuer Beitrag Susanne , 20.12.2018, 19:55
Beitrag #1   

Usergruppe: Gäste
E-Mail: susanne.shg.fibro@gmail.com
Liebe Rosenfreunde !
Zuerst einmal vielen Dank für Euern netten Empfang hier im Rosenforum und Eure guten Ratschläge !
Ich habe ein neues Thema angefangen , weil ich glaube , dass ich Euch noch nicht direkt antworten
kann und auch noch nicht weiß , wie man Fotos hier einbringen kann . Ich habe diese Fragen auch dem
Administrator gestellt , aber noch keine Antwort erhalten . Aber natürlich nicht nur deshalb das
neue Thema ! Vor geraumer Zeit las ich einen Bericht über den ungarischen Rosenzüchter Gergely
Mark und dieser berührte mich sehr . Kurz darauf machte ich die telefonische Bekanntschaft mit
Frau Eva Kigyossy-Schmidt , die einen Plan entwickelt hatte , die Mark-Rosen zu retten .
Eigentlich wollte ich nur ein paar wenige Rosen bei ihr bestellen ... Aber das Telefonat wurde
immer herzlicher und so kam es , dass mir Eva versprach "ein paar Rosen mehr" zu schicken ! Na gut
, dachte ich , irgendwo werde ich schon noch ein Plätzchen finden ! Wo Raum im Herzen ist ... Nun
kamen aber nacheinander wöchentlich mehrere Pakete und ich konnte nicht mehr pflanzen - nur noch
provisorisch einschlagen ...Gottseidank war es inzwischen Dezember (2015) geworden ! Natürlich war
es nicht durchgängig A-Ware , aber eine Rose auf den Kompost werfen ? DAS geht bei mir nicht !
Längst sind nicht mehr alle meine ungarischen Freundinnen in meinem Garten , einige verschenkte ich
, andere gingen ein . Aber einige von ihnen bedanken sich bei mir nun schon das zweite Jahr mit
Blüten , einige zaghaft, dafür andere umso prächtiger . In der nächsten Saison wird sich zeigen ,
ob ich die eine oder andere nochmal pinzieren werde . Nun würde ich gern wissen , ob es noch
jemanden hier im Forum gibt , der Erfahrungen mit Mark-Rosen gemacht hat und weiß , in wieweit das
"Rettungsprojekt " von Frau Kigyossy-Schmidt gediehen ist . Leider ist mein Telefonkontakt zu ihr
"eingeschlafen".
Herzliche Rosengrüße
Susanne

 
Kein neuer Beitrag Leda , 21.12.2018, 14:20
Beitrag #2   

Rang: * * * * O
Registrierung: 08.04.2018, 22:24
 

Erfahren mit 199 Punkte, 187 Beiträge
Hallo Susanne

hier steht die Heilige Elisabeth, vermutlich die bekannteste Márk-Rose. Sie hat hier allerdings
einen schwierigen Standort und entwickelt sich daher langsam, ist aber eine sehr gesunde und
winterharte Rose.
Mir persönlich sagt das Vorbild von Gregely Màrk mehr zu, Rudolf Geschwind. Und da ist meine
Sammlung auch schon ganz stattlich :-) Und alles sammeln geht schlecht , wenn es ein Garten bleiben
soll ;-)

Laut Web lebt das Projekt noch:https://www.mark-rosen.de/

Rosige Grüße aus dem schönsten Bundesland, Leda

 
Kein neuer Beitrag Ramblerjosef , 21.12.2018, 17:33
Beitrag #3   

Rang: * * * * O
Registrierung: 18.01.2010, 19:54
 

Erfahren mit 205 Punkte, 179 Beiträge
Hallo,

http://666kb.com/i/dzps4joq7vi6c27iw.jpg


http://666kb.com/i/dzps5dht81y1pwg48.jpg

Hier die Rose Papa Park feher von Gergely Mark, sie gedeiht prächtig auf der Brunnenwiese. =) ;-) :-)
LG. `Helene und Josef. ;-)

Man braucht nicht erst zu sterben um ins Paradies zu gelangen. Gehe in Deinen Rosengarten. Helene
und Josef. =)
Dieser Beitrag wurde insgesamt 1 mal editiert. Das letzte Mal 24.12.2018, 12:03 von Ramblerjosef.

 
Kein neuer Beitrag Schmidt , 23.12.2018, 17:48
Beitrag #4   

Usergruppe: Gäste
E-Mail: n/a
Hallo Susanne,

im Aachener Rosen-Freundeskreis haben 2015 rund 20 Mitglieder ihre Gärten geöffnet und rund 80
Gergely-Márk-Rosen gepflanzt. Im Laufe der Zeit sind dann noch weitere Ungarische Rosen "im
Dutzend" hinzugekommen: Ich selbst besitze rund 70-80 Márk-Rosen (bei etwa 50-60 Sorten). Zwei
Sonderbeete sind allein dafür reserviert. Natürlich notiere ich für die Initiatorin, Eva
Kigyóssy-Schmidt (die ich persönlich sehr schätze), in jedem Jahr neu, wie sich die
Gergely-Márk-Rosen hier in der Eifel (auf 560 m Höhe) entwickeln - immer natürlich in der Umgebung
weiterer 700 Rosen und komplett ohne Gift.

Im Ergebnis lässt sich sagen: Gut ein Dutzend Sorten sind absolut gartenwürdig und auch
konkurrenzfähig gegenüber anderen Rosen deutscher wie europäischer Züchter. Sie vertragen Frost und
Trockenheit, aber auch tagelangen Regen und Hitze. Andere dagegen würde ich zumindest für
Extremlagen nicht empfehlen; knapp ein Viertel jedoch ist mit meinen Ansprüchen leider gar nicht
kompatibel, kümmert, macht Totholz oder die Blütenproduktion ist nicht zufriedenstellend. Mit
anderen Worten: Man muss genau auswählen. Hat man die "richtigen" Sorten erwischt - wie z.B. die
Heilige Elisabeth oder Budateny, die goldgelbe Skóciai Szent Margit oder die rote Mami -, dann
findet man Gergely-Márk-Rosen toll. Ich kenne allerdings einige Rosenfreundinnen, die aufgrund
ihrer Erfahrungen etwas zurückhaltend geworden sind und die Stirn in Falten legen - was aber auch
daran liegen kann, dass unsere Gärten so voll sind und neue Rosen deshalb eher ungünstige Standorte
erhalten.

Wenn ich das richtig sehe, hat Eva Kigyóssy-Schmidt mit ihrer aktuellen Angebotsliste
("Herbstangebot 2018";) solche Erfahrungen berücksichtigt - oder weist
in einigen Fällen deutlich darauf hin, wenn bestimmte Sorten noch "beobachtet" werden. Nachfragen
kann man unter hungarian.roses@web.de oder 0049-30-421 77 27.

Ich würde übrigens - auch im Licht der vergangenen Jahre - das Experiment mit den
Gergely-Márk-Rosen jederzeit wieder machen. Was sich nicht bewährt - na, das kommt dann eben raus
aus den Beeten.

Hans-Werner





 
Kein neuer Beitrag Susanne , 26.12.2018, 00:19
Beitrag #5   

Rang: * O O O O
Registrierung: 19.12.2018, 17:42
 

Neuling mit 3 Punkte, 3 Beiträge
Liebe Rosenfreunde ,
nun kann ich hier auch antworten , mein Account wurde aktiviert ! Zunächst mal vielen Dank für eure
freundlichen , ausführlichen Antworten !
Ich habe mich über Eure Erfahrungsberichte sehr gefreut ! Ja , natürlich gedeihen auch bei mir
nicht alle Mark-Rosen . Das mag vor allem daran liegen , dass sie teilweise nur zweitriebig waren
und mehrmals umgepflanzt wurden . Ich will aber noch ein wenig Geduld haben . Es scheinen echte
Kämpfer dabei zu sein . Die Heilige Elisabeth steht auch bei mir außer Frage ! Sie kommt mit allem
klar ... Mein Garten hat eher eine kleinere Dimension, aber etwa 150 Rosen pflanzte ich dort auch,
bin gespannt auf das nächste Rosenjahr . Bis dahin habe ich auch den "Bogen" mit den Bildern 'raus
und werde von den "Überlebenden" berichten .
Herzliche Rosengrüße und einen guten Rutsch ! Susanne

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