Forum der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde (GRF)

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Hero, 10.01.2019, 20:07
Ich beginne mal mit den Strauchrosen, die gesund sind, gut wachsen und schöne Blüten zeigen.
Sollten wir auch die Englischen Rosen je nach Wuchsform einordnen oder lieber in eine Extragruppe
verschieben?

Die erste ist Annelies, eine Moschatahybride von Lens, Belgien.
Wir waren vor Jahren in dem Betrieb und alle begeistert von diesen Rosen - Moschata-Hybriden - die
bei uns fast nicht zu bekommen sind.
Es lohnt sich, bei Lens-Roses die Auswahl durchzusehen. Die verschicken auch nach Deutschland.

Annelies, Strauchrose, die bei mir schon als öfterblühender Rambler gilt. Rosa Knospen, weiße
gefüllte, kleine Blüten - ähnlich wie Little White Pet.

https://up.picr.de/34812214lt.jpg




Leda, 10.01.2019, 21:12
Diese Moschatahybride ist eine tolle Anregung, Hero. Kannte ich bisher nicht.
Nach meiner Meinung gehören die Austinrosen in die Gruppe Strauchrosen.
Natürlich hat er es geschafft, den Begriff Englische Rose wirklich als Extragruppe zu
positionieren. So grundsätzlich sehe ich keine Notwendigkeit, dem zu folgen.
Aber wer das anders sieht...

Ich möchte bei Lens bleiben:
Bukavu, eine der wenigen Rosen, die ich als Dauerblüher beschreiben würde. Immer gesund und mit
großer Fernwirkung.
Ähnelt etwas Mozart, die Einzelblüten sind aber größer und auch farbintensiver. Kirschrot mit
weißer Mitte, dann aufhellend, aber nicht "blass" werdend.Hier friert sie zwar zurück, steht aber
in einer exponierter Lage. Das ändert aber wenig an ihrer Vitalität. Auch hier wird sie etwa 1,50
groß. Sie duftet leicht, ist gut verzweigt . Und wie gesagt, sie blüht fast immer!
https://up.picr.de/26058518ef.jpg

Leda, 11.01.2019, 20:00
Rhapsody in Blue, 2002 Cowlishaw/Warner, aufgrund der auffälligen Blütenfarbe überall ein
Hingucker.
Nicht ganz so breit wachsend wie andere Strauchrosen, Höhe hier etwa 1,20m. Sie kann aber in
klimatisch geeigneten Regionen auch als kleine Kletterrose gezogen werden. Im Herbst macht sie hier
auch längere Triebe, die ich aber in der Höhe kappe/pinziere. Meistens jedenfalls, manchmal lasse
ich auch die hinteren Triebe wachsen. Ein regelmäßiger Schnitt lohnt sich bei ihr, damit sie nicht
verkahlt. Die Rose duftet leicht, ist gut regenfest und verträgt auch gut Sonne. Hier ist sie
gesund . Die Blüten halten leider nicht sehr lange, aber sie treibt willig wieder durch.

https://up.picr.de/22224873fy.jpg
Morton, 11.01.2019, 20:58
… Rhapsody in Blue habe ich 4 Mal im Garten (3er-Gruppe und Solitär). Sie hat eine wunderbare
Fernwirkung - jedoch aus der Nähe betrachtet, ist diese Rose für mich suboptimal. Ansonsten treffen
die von Leda genannten Eigenschaften zu. Ein weiteres Mal werde ich diese Rose aber nicht einbringen.


Harald H. Morton
Leda, 11.01.2019, 21:02
Hallo Harald

was genau ist suboptimal?
Morton, 11.01.2019, 21:13

@ Leda

… weniger gut


Schönen Abend noch.


Harald H. Morton
Leda, 11.01.2019, 21:49
Lieber Harald

das war ein Missverständnis.
Ich habe das große Latinum ;-)

Ich hätte gerne gewusst, was dir an der Rose aus der Nähe weniger gefällt?
Morton, 11.01.2019, 23:06
@ Leda


… in der Tat - ein Missverständnis ;-)

Nun, ich finde die Blütenform (aus meiner Sicht) nicht besonders schön. Bedingt durch das rasche
Verblühen, so wie Sie das treffend beschrieben haben, erfordert es ein ständiges zurückschneiden.
Aber dieser Nachteil wird durch die hervorragende Farbe mit der sehr guten Fernwirkung
ausgeglichen. Ich habe deshalb die Stöcke auch im hinteren Teil meines Gartens platziert.


Beste Grüße


Harald H. Morton

Leda, 12.01.2019, 17:56
Harald,
nach meiner Auffassung gehört es hier dazu, auch "kritische" Anmerkungen zu machen. Sie helfen
anderen auf der Suche weiter.
Geschmacksfragen sind natürlich eine eigene Sache, aber ganz besonders abweichende Erfahrungen zur
Gesundheit finde ich überaus wertvoll.
Welche Strauchrose ist denn optimal? :-) , das hätte ich natürlich nun auch gerne gewusst.



Hero, 15.01.2019, 22:33
Hallo Rosenfreunde!

Welche Strauchrose optimal ist, das hängt doch auch von den persönlichen Vorlieben ab. Farbe,
Blütenform, Duft und Wachstum.

Eine Strauchrose, die bei mir die höchste Punktzahl bekommt ist die Lady Emma Hamilton von Austin.
2015 gepflanzt, hat sie mir bisher nur Freude bereitet.
Wachstum moderat, 1 x 1.20 m,fast durchgehende Blüte (ist jetzt noch voller Knospen) schönes
Farbspiel, Duft, sehr gesund und was noch?
Das Laub an den Triebspitzen ist rötlich und passt wunderbar zu den Blüten.

https://up.picr.de/34848868ok.jpg

https://up.picr.de/34848869ow.jpg

https://up.picr.de/34848870rw.jpg
Alle Fotos von Ende Oktober.

Leda, 16.01.2019, 20:13
Hero hat folgendes geschrieben:
Hallo Rosenfreunde!

Welche Strauchrose optimal ist, das hängt doch auch von den persönlichen Vorlieben ab. Farbe,
Blütenform, Duft und Wachstum.



Ja sicher. Aber hier geht es doch um persönliche Empfehlungen :-) Und es war die indirekte Bitte ,
hier doch weitere Favoriten vorzustellen ;-)
Eine tolle späte Herbstblüte hat hier Mein schöner Garten . Foto von Ende Oktober. Von Reimer
Kordes gezüchtet, erst später 1997 in den Handel eingeführt. Mittlerweile wohl auch gar nicht so
leicht erhältlich.
Die Farbe ist ein warmes Rosa mit leicht lachsfarbenem Unterton, duftend, mittelgroße Blüten. Die
Wuchshöhe hier etwa 1,30 m. Sie ist gesund und gut frosthart. Ich schätze sie vor allem wegen der
üppigen Herbstblüte, die sie übrigens auch ohne Sommerschnitt hervorbringt. Dann zeigt sie parallel
auch einen schönen Hagebuttenschmuck.
https://up.picr.de/34141054vu.jpg

Lady Emma Hamilton habe ich im Herbst gepflanzt. Auch wenn ich eigentlich keine Austins mehr wollte
:ops: Und zwar zu einer dunkelroten/violetten historischen Rose aus der Tuscany-Familie. Ich bin
gespannt, wie das wirkt :-)
Rosendompteur, 18.01.2019, 20:33
Hallo,

ich möchte heute die Rose " Musquee Sans Souci " vorstellen. "Musquee Sans Souci" ist eine
Moschusrose, Züchter ist Ivan Loutte, Zuchtjahr 2002. Sie hat einfache weisse Blütendolden, die
einzelne Blüte 3 bis 4 cm. Die Rose ist stark duftend. Sie wächst sehr breitbuschig, etwa 2,00 m
und ist sehr gesund und auch gut Frosthart.Auf Grund der einfachen Blüte ist die Rose sehr
bienenfreundlich.
Die Rose ist im Prinzip dauerblühend. Im Herbst ist besonders interessant die Blüte und die sehr
kleinen roten Hagebutten.
Die Rose ist besonders für Naturnahe Gärten zu empfehlen.
Wir haben die Rose seit 3 Jahren, sie ist wirklich gesund, sehr breitbuschig und die Blütentrauben
halten sehr lange.

Liebe Grüsse

Gerhard
Leda, 19.01.2019, 15:54
Ja stimmt, Gerhard, ich mag diese schlichte Schönheit auch sehr :-)
Hier steht sie seit dem letzten Jahr als Hochstamm, in einem Topf. Sie hat sich bereits gut
entwickelt, putzt sich sehr gut selbst und ist daher immer gut anzuschauen. Später im Jahr dann mit
Blüten und gleichzeitigem Fruchtschmuck.
Heute habe ich den Topf geschützt gestellt und bei der Gelegenheit noch ein Foto gemacht:
https://up.picr.de/34870965oa.jpg

Ähnlich finde ich Darlow's Enigma, auch eine Moschata-Hybride mit fast den gleichen Eigenschaften.
Sie kann ein paar Petalen mehr haben , ist aber auch eine hervorragende Bienenweise. Immer gesund,
im Vergleich vielleicht noch starkwüchsiger.

https://up.picr.de/30151436sn.jpg

https://up.picr.de/30242390qh.jpg



Avanti, 22.01.2019, 17:02
Gaaanz schwerer Fehler: Rhapsody in Blue ist eine Beetrose. Jedenfalls so vom Züchter deklariert.
Daher der schmale Wuchs. Und sie treibt "Besen" wie blöd. Kein schönes Rosenbild.
Jede Rose könnte man als Strauchrose bezeichnen. Kommt darauf an ob man ein Strauch mit 50 cm, 1m
schon als solchen bezeichnen will.
Oder fängt es erst bei 1,25m, 1,5m oder gar bei 2m, 3m... an?? Hab schon Sträucher mit 5-6 m gesehen.
Eine Strauchrose ist eine solche, wenn sie der Züchter in diese Kategorie anmeldet und sie dann
auch darin akzeptiert wird.

Meine Favoriten zeige ich mal später wenn ich Zeit zur Bildersuche habe.
Namen: Soul, einige neue von Noack und erstaunlicherweise eine von Austin: eine "uralte" von 1988,
Charles Rennie McIntosh. Ist die einzige die sehr wenig Sternrustau bekommt...bei mir.
Alle anderen Austin befällt der SRT -ohne Ausnahmen-. Habe schon 30-40 durch. Alle vor 2010 kannst
eh vergessen SRT wie ein Staubsauger.
Historische .. auch STR Magneten. Eine heutige Rose muss einfach sauber dastehen - dazu gibt es zu
viel Auswahl um "Glump" zu akzeptieren. Raus damit.

Noack seine Rosen bevorzuge ich wegen der exorbidanten Gesundheit. Jetzt sogar mit Duft und schönem
Wachstum. Tantau und Kordes haben auch Ausnahmen dabei.
Kordes hat leider viele (auch die Neuzüchtungen) die nach der Hauptblüte eine Pause machen und dann
mehr oder weniger bis zum Dezember nachtreiben. Ist eine Unart. Möcht mal wissen was da für ein
"Blut" reingezüchtet ist. Und sie putzen sich.... nervig wenns im Eingangsbereich ist. Ich
bevorzuge selber zur Schere zu greifen und zu entscheiden wann ich die Blüte nicht mehr sehen will.
Das heruntergefalle nervt und geht wie bei AUSTIN, vor allem in der Sonne, viel zu schnell.
Lens brachte auch gute Qualität hervor, Meilliant na ja...Aber Poulsen, Nirp, Harkness,
Delbard....oh je. Wer gerne spritzt.
Im Großen und Ganzen kann man Züchungen vor 2010 vergessen. Alles was seitdem auf dem Markt kommt
ist in Gesundheit den anderen meist überlegen.
Was nutzt mir eine hübsche Rose wenn sie ab Juli/August dahinrostet.
Natürlich gibt es Ausnahmen, immer wieder. Schaut mal die ADR-Liste an. Da gehts erst 1997 los.
Alles andere flog raus und die meisten Züchtungen sind neueren Datums, zum Glück.

Leda, 22.01.2019, 18:48
Hallo Avanti

mir kommt deine Betrachtungsweise arg pauschal vor. Dass alle Züchtungen vor 2010 nichts taugen
sollen, mag deine Meinung sein, ich teile diese Ansicht nicht.

Zitat:
Eine Strauchrose ist eine solche, wenn sie der Züchter in diese Kategorie anmeldet und sie dann
auch darin akzeptiert wird.

Wo anmeldet?
Hier geht es um Empfehlungen zu Rosen, die im eigenen Garten der Vorstellung einer Strauchrose
entsprechen. Und wer etwa eine Rhapsody in Blue als Kletterrose zieht, wird sie eher nicht unter
Beetrosen vorstellen.

Zitat:

Historische .. auch STR Magneten.

Wenn das bei dir so ist, ist das natürlich unschön. Generell lässt sich das so sicher nicht sagen .
Schmidt, 23.01.2019, 11:06
Hallo Leda,

in meinem Garten wachsen rund 850 Rosen, davon sicher 2/3 vom Typus Gallica, Damaszener, Alba,
Zentifolie und Portland. Gespritzt wird hier seit vielen Jahren nicht mehr. Und ich stimme Dir zu:
Sternrußtau ist kein großes Thema bei Historischen Rosen - die stecken das weg oder bekommen es
erst gar nicht -; Rost sehe ich höchstens mal bei den Albas; aber ich finde: Alles kann man ohne
Spritzen in den Griff bekommen. Deshalb ist das Negativ-Urteil von Avanti sicher deutlich zu
relativieren: Es kommt auf den Standort an und auf die naturnahe Gestaltung des Gartens auch mit
anderen Gehölzen und Stauden.

Allerdings: Dass Rhapsody in Blue nur dann schön aussieht und gesund bleibt, wenn man die Rose im
Frühjahr und im Sommer heftig zurückschneidet, ist mir auch schon aufgefallen. In dieser Hinsicht
gebe ich Avanti durchaus recht.

Hans-Werner Schmidt
Andrea, 23.01.2019, 12:57
Hallo zusammen,

mit ist das Urteil von Avanti auch zu pauschal, muss ich sagen. Da werden meiner Meinung nach viele
gute Rosen einfach "vom Tisch gefegt". Eine meiner liebsten Strauchrosen ist z.B. 'Herkules' von
Kordes, ich hatte sie nach dem Rosenkongress 2006 in meinen Garten gepflanzt und sie hat sich zu
einer meiner Lieblingsrosen entwickelt. Toller Wuchs, große Blütenbüschel, ein sehr guter,
ungewöhnlicher Duft, bumperlgesund. Meine verkahlt unten auch nicht. Das ist eindeutig eine Rose,
die vor 2010 entstanden ist.

https://up.picr.de/34902263df.jpg

https://up.picr.de/34902264zg.jpg

https://up.picr.de/34902265lc.jpg

https://up.picr.de/34902266zz.jpg

Was die ADR-Rosen angeht - meine Liste Stand November 2018 von der ADR-Website zeigt als älteste
Rose 'Heidetraum' von 1988.

Viele Grüße
Andrea
Leda, 23.01.2019, 19:32
Hallo Hans-Werner,
wenn deine vielen historischen Rosen alle krank wären, hättest du sicher nicht so viele ;-)
Ich sehe das auch so: Gerade die alte europäischen Gartenrosen sind schon aufgrund des gröbere
Laubs ganz gut aufgestellt gegen Krankheiten.
Hier sind lediglich einige Moosrosen anfälliger. Und natürlich die Remontantrosen, denen man schon
anmerkt, dass die Gartenwürdigkeit nicht unbedingt im Vordergrund der Zucht stand.
Gespitzt habe ich noch nie. Und ehrlich gesagt muss für mich eine Rose im Herbst auch nicht mehr
wie im Frühsommer aussehen. Sie sind schließlich nicht aus Plastik.
Und natürlich macht der Standort, der Boden und eine möglichst vielfältige Begleitung auch viel
aus.

Andrea, Herkules gefällt mir sehr gut. :-) Und die Farbe lässt sich bestimmt gut kombinieren, finde
ich auch immer nicht ganz unwichtig..
Und so kurz ist die Liste von ADR-Rosen vor 2010 nun wirklich nicht, gut dass du darauf hingewiesen
hast ;-) Und mal abgesehen von deutschen Züchterhäusern findet sich da auch einiges von Meilland. Zu
Recht , finde ich.
Ramblerjosef, 23.01.2019, 19:54
Hallo Rosenfans, ;-)

Zitat. Allerdings: Dass Rhapsody in Blue nur dann schön aussieht und gesund bleibt, wenn man die
Rose im
Frühjahr und im Sommer heftig zurückschneidet, ist mir auch schon aufgefallen. In dieser Hinsicht
gebe ich Avanti durchaus recht so schrieb Hans Werner. :roll:
Sehr viele Rosen, auch Kletterrosen lieben im Sommer einen Auslichtungsschnitt. =)
Wenn Sonne,Licht und Luft an die Blätter der Rose kommen bleibt eigentlich jede Rose gesunder. =) ;-)
Das hat mir meine Erfahrung mit unseren Lieblingen gezeigt. :-)
Mit rosigen Grüßen Helene und Josef. =) ;-)



Hero, 23.01.2019, 22:51
Zur ADR-Liste möchte ich etwas anmerken:
Vor wenigen Jahren setzte sich der Arbeitskreis ADR zusammen, um die Liste der ADR-Rosen zu
überarbeiten.
Im Laufe der Jahre bauten einige Sorten ab, das heißt, daß diese Rosen nicht mehr gesund waren,
Beispiel Schneewittchen und weitere Kriterien der früheren Prüfungen entsprachen nicht mehr dem
Anspruch, der heute zugrunde gelegt wird. Außerdem bemängelte man die Überlänge der Liste.

Letztendlich gab es einen harten Schnitt, sodaß das Jahr 1989 und die Einführung der Rose
Heidetraum als neuer Start der ADR-Liste beschlossen wurde.
Ich hatte bei der Bekanntgabe dieser Änderung noch gefragt, was die Rosenzüchter von dieser Zensur
halten.
Antwort: Die Rosenzüchter stimmten alle zu, weil sie einige der ganz alten ADR-Sorten aus ihrem
Programm streichen konnten, wenn sie besseren Ersatz im Angebot haben.

Letztendlich sind viele der ADR-Rosen vor 1989 immer noch empfehlenswert, was an deren
Vorhandensein in den Katalogen der Züchter zu sehen ist.
So steht bei mir die Rose Elmshorn, die immer gesund ist und reich blüht. Ich habe die Triebe in
einen Flieder geleitet, der jeden Herbst dunkelrosa blüht.

https://up.picr.de/34907660fc.jpg
Hier hatte ein Gewitter die Rose aus dem Flieder gerissen.
Rosendompteur, 28.01.2019, 19:51
Hallo,

eine wunderschöne Rose ist auch die Moschatahybride "Mozart", 1937 von Peter Lambert gezüchtet. Sie
hat kleine wildrosenartige einfache Blüten in tiefrosa-weiss, grosse Blütenbüschel wie eine
Hortensie.Der Duft ist nur leicht. Die Rose hat eine Grösse von 1,50 x 1,50.
Ich habe diese Rose wurzelecht gezogen, sie wuchs auch recht gut. Dann gab es vor 4 oder 5 Jahren
mal einen Winter mit Kahlfrost bei uns und die Rose ist oberirdisch erfroren. So recht hat sie sich
seitdem nicht wieder entwickelt
Ich finde aber, diese Rose ist auf Grund der einfachen Blüte ein Bienenmagnet und ist es wert hier
gezeigt zu werden. Besonders interessant ist natürlich im Herbst der umfangreiche Hagebuttenschmuck.

Ich habe diese Rose auch schon zur Zucht verwendet.

Liebe Grüsse

Gerhard
Leda, 29.01.2019, 12:59
Hallo Gerhard
Mozart schätze ich auch sehr und finde sie unbedingt empfehlenswert.Hier friert sie leider auch
alle paar Jahre total zurück oder wird von mir aufgrund sehr starker Frostschäden bodennah
zurückgeschnitten. Aber bisher hat sie jedes Mal wieder sehr vital neu ausgetrieben und steht
mittlerweile mehr als 10 Jahre.
https://up.picr.de/22475549bd.jpg

https://up.picr.de/18643344hx.jpg

Mozart ist eine der wenigen Rosen hier, die daeuerblühend sind. Später im Jahr dann von vielen
kleinen kugeligen Hagebutten begleitet.
Avanti, 08.02.2019, 22:31
Klar ist es etwas pauschal die Rosen vor 2010 abzuwerten.
Ich kann keine Rose empfehlen die boden- und wetterabhängig eine riesige Bandbreite in der
Gesundheit darstellt.
Aber es gibt Rosen die kannst du hinsetzten wo auch immer. Die sind immer "Blattgesund".
Wuchs und Blüte je nach Standort/Pflege/Düngung/Boden.

Bei der Hauptblüte im Juni ist immer noch alles zum Besten.
Aber ab August zeigt sich was empfehlenswert ist.
O.K die historischen sind durch. Aber wenn ich so einen schwarzgrünen SRT-Strauch rumstehen habe,
na ja.

Bei Rosenberatungen am Stand kann man in 1-2 Minuten keine langatmige Erklärungen abgeben.
Entweder gezielt die Rosen benennen oder die Richtung aufzeigen.
Da passt´s dann schon, lieber zur Rose Baujahr 2018 als 1988 +-.
Hero, 08.02.2019, 22:58
Bei der Anlage eines neuen, dem Rasen abgetrotzten Beetes, pflanzte ich "Munstead Wood", eine
Englische Strauchrose.
Die Blüten haben eine ganz "besondere" Farbe, die Triebe sehr viele Stacheln, doch durch den
moderaten Wuchs ist es eine Strauchrose, die gut in gemischte Beete integriert werden kann.
Duftend, reich blühend und gesund, was will man mehr.
Ich denke, daß die Bilder für sich sprechen.
https://up.picr.de/35027858sd.jpg

https://up.picr.de/35027860yg.jpg

https://up.picr.de/35027861dh.jpg

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