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Thema: Himbeer- und Rosenblütenstecher- wie wird man ihn los? [Seite 1 ]  

Kein neuer Beitrag VorstandDJungen , 08.04.2020, 11:40
Beitrag #1   

Rang: * * * * *
Registrierung: 14.01.2010, 11:28
 

Dauergast mit 458 Punkte, 300 Beiträge
Der Rosenfreund zieht bei seiner Liebe und zur Natur gewisse Grenzen, nämlich genau dort, wo seine
Rosen betroffen sind. Blattläuse gehören zu den ungeliebten Tieren, ebenso der Triebbohrer und der
Blütenstecher.
Zur Reduzierung des Blattlausbefalls gibt es viele Rezepte, mit Chemie, mit biologischen Mitteln
und mit Hilfe von hungrigen Vögeln. Zum Triebbohrer hat Hans van Hage (Bierkreek Rosen NL) einen
sehr interessanten Beitrag in facebook geschrieben, in dem er vorschlägt, die Bekämfung der
Triebbohrer spezialisierten Schlupfwespen und damit der Natur zu überlassen. Ob das auch für den
Himbeerblütenstecher gilt, dessen Tun uns sehr schnell ins Auge fällt? Ich habe nur in wenigen
Jahren Probleme mit ihm, obwohl ich gar nichts unternehme, das kann ja auch Glückssache sein.

Wie geht Ihr mit diesem ungeliebten "Rosenliebhaber" um? Chemie, Schere, Geduld, welche Strategie
verfolgt ihr?


Dorothea Jungen, Vizepräsidentin
Dieser Beitrag wurde insgesamt 1 mal editiert. Das letzte Mal 08.04.2020, 11:42 von VorstandDJungen.

 
Kein neuer Beitrag Leda , 08.04.2020, 19:40
Beitrag #2   

Rang: * * * * O
Registrierung: 08.04.2018, 22:24
 

Erfahren mit 205 Punkte, 189 Beiträge
Dorothea,ich persönlich finde es immer sehr unglücklich, wenn Natur und Chemie als Gegenpole
gesehen werden. Chemie ist verdammt natürlich und Natur ist sehr viel Chemie ;-) Und Hausmittel oder
"biologische" Maßnahmen sind häufig auch nicht gerade ein Wellness-Programm für alle Beteiligte.
Mich würde interessieren, ob die angesprochenen Schlupfwespen wirklich nur auf die Triebbohrer
gehen, auf beide? Denn häufig "hakt" es da bei den natürlichen Feinden. Sie sind eben selten so
stark spezialisiert, es würde auch den Bestand der Art eventuell gefährden.

Zu deiner Frage:Blattläuse sind hier überwiegend ein Problem eines wenig bewegten "Luftraums", im
Zweifel hilft ein Wasserstrahl, später dann eindeutig die Vögel. Ich kann mir allerdings
vorstellen, dass in Stadtgärten das Problem deutlich größer ist.
Nervig finde ich vor allem die Blattrollwespe. Der Triebbohrer hat so seine Favoriten, na ja . Das
sind hier überwiegend großes Strauchrosen, lässt sich mit leben.
Also ich mache außer Absammeln/Abschneiden befallener Triebe gar nichts. Ich weiß allerdings, dass
dieser Tipp manchmal echt nicht passt.

Rosige Grüße aus dem schönsten Bundesland, Leda

 
Kein neuer Beitrag RosenMama , 10.04.2020, 14:19
Beitrag #3   

Rang: * * * O O
Registrierung: 29.12.2011, 18:10
 

Fortgeschritten mit 116 Punkte, 104 Beiträge
Hallo, ich übe mich seit Jahren in Geduld und mache mir die Natur zum Verbündeten. Blattläuse
kommen ab und zu vor. Die stehen allerdings bei den vielen Meisen, die meinen Garten lebendig
machen, ganz oben auf der Speisekarte. Alle anderen "schädlichen" Tierchen ebenso, denn ich sehe
nur gelegentlich größere Ansammlungen, die aber selten von Dauer sind. Mein naturnahes Konzept
scheint also zu funktionieren.

Den Rosentriebbohrer habe ich bisher nicht gefunden, möglicherweise hat den außer den Schlupfwespen
noch jemand zum Fressen gern? Oder er siedelt besonders gern in klassischen Rosenbeeten in
Monokultur, denn dort habe ich diese Problematik durchaus kennengelernt? In meinem Rosengarten
herrscht ein fröhliches Durcheinander, ausschließlich Rosen findet man nicht, es gibt jede Menge
Begleiter unterschiedlichster Art.

Grüße von RosenMama

Viele liebe Grüße von RosenMama

 
Kein neuer Beitrag RoSaMund , 10.04.2020, 18:28
Beitrag #4   

Rang: * * * O O
Registrierung: 12.02.2018, 09:40
 

Fortgeschritten mit 116 Punkte, 72 Beiträge
Zum Glück habe ich wenig Probleme mit dieser Art von Insekten. Meine Rosen sind in vielen Ecken im
Garten verteilt und dazwischen viele wilde Flächen. Irgendwie hat sich bisher immer alles geregelt,
ich habe immer genug Rosen, die am Blühen sind. Vielleicht liegt es auch daran, dass mir die
Schäden, die diese Insekten anrichten, immer erst auffallen, wenn ohnehin alles zu spät ist.
Noch entspannt
RoSaMund

Rosengrüße von

RoSaMund

 
Kein neuer Beitrag Leda , 10.04.2020, 18:39
Beitrag #5   

Rang: * * * * O
Registrierung: 08.04.2018, 22:24
 

Erfahren mit 205 Punkte, 189 Beiträge
RosenMama, nein dem Rosentriebbohrer ist es herzlich egal, wie dein Gartenkonzept aussieht. Zumal
die Natur nicht nach Schädling und Nützling unterscheidet. Also gerade in naturnah angelegten
Gärten findet sich sehr viele Gesellen, auch die, die man nicht so gerne hat. ;-)
Ich finde es etwas merkwürdig, ein klassisch angelegtes Rosenbeet als Monokultur zu bezeichnen.
Sorry. Geschmack ist eben unterschiedlich und ein solcher Ausdruck wird wohl als abwertend empfunden.
Ich habe übrigens keins :-)

Rosige Grüße aus dem schönsten Bundesland, Leda

 
Kein neuer Beitrag RosenMama , 10.04.2020, 22:41
Beitrag #6   

Rang: * * * O O
Registrierung: 29.12.2011, 18:10
 

Fortgeschritten mit 116 Punkte, 104 Beiträge
Hallo Leda, das war eine einfache Feststellung. Eine angelegte Fläche/ ein Beet mit nur einer
Pflanzenart bezeichnet man doch als Monokultur? Es war von mir in keiner Weise wertend. Wenn Du das
so verstanden hast, tut mir das leid.

Ich hatte bezüglich Rosentriebbohrer das Gartenkonzept nur indirekt vermutet. Einfach, dass mehr
Vielfalt herrscht in der Tierwelt, insbesondere unter den Vögeln, dachte ich, das dieser dadurch
unauffällig in der Menge des Vorkommens bleibt?

Viele liebe Grüße von RosenMama

 
Kein neuer Beitrag Leda , 11.04.2020, 18:45
Beitrag #7   

Rang: * * * * O
Registrierung: 08.04.2018, 22:24
 

Erfahren mit 205 Punkte, 189 Beiträge
RosenMama hat folgendes geschrieben:
Eine angelegte Fläche/ ein Beet mit nur einer Pflanzenart bezeichnet man doch als Monokultur? Es
war von mir in keiner Weise wertend. Wenn Du das so verstanden hast, tut mir das leid.



RosenMama, genau da liegt "die (Ab)Wertung. :-) Eine Monokultur bedeutet eigentlich, dass eine
einzige Pflanzenart - im engeren Sinn geht es dabei nur um Nutzpflanzen- über mehrere Jahre hinweg
auf derselben Flächen angebaut wird. Was du beschrieben hat, würde eher unter Reinkultur laufen.
Wobei aus meiner Sicht diese Begriffe aus Land- und Forstwirtschaft für unsere Gärten einfach
nicht passen. Ein Garten kann doch trotzdem sehr vielfältig sein, auch wenn es dabei einzelne Beete
gibt, die nur mit einer Pflanzenart bepflanzt sind. Das ist ja nicht alles ;-)
Und gerade Rosen stellen durchaus Ansprüche an Luft und Licht. Da kann zu viel Begleitung sich
durchaus negativ auswirken.
Mir ist eigentlich wichtig, dass uns hier jeder willkommen sein sollte, der Spaß an Rosen hat.
Egal, was für ein "Konzept" er verfolgt.

Zurück zu den Triebbohrern :-) : Wenn du keine "Schädlinge" im Garten hast, hast du auch keine
"Nützlinge" . Ohne Larven/Läuse etc. keine Vögelvielfalt, nicht umgekehrt! Wer keine Schadbilder
durch Blattwespen hat, sollte sich Gedanken machen. Denn auch die vielen verschiedenen Blattwespen
, die wir als Gärtnerinnen nicht sehr schätzen, brauchen eine Lebensgrundlage. Sonst sterben sie
aus! Tja :-P
Uns geht es daher doch in erster Linie darum, zu große Schäden zu vermeiden. Meistens wird man im
Garten sehen, dass Ecken , wo kaum Luftbewegung herrscht, besonders "beliebt" sind. Das ist ja auch
ganz klar: Sowohl Läuse als auch die verschiedenen Blattwespen sind sehr klein. Auch sehr "weiche"
Blätter werden natürlich lieber "genommen". Usw.Gelegentlich sind auch Vorlieben auf bestimmte
Rosenklassen zu sehen.


Rosige Grüße aus dem schönsten Bundesland, Leda

 
Kein neuer Beitrag RosenMama , 11.04.2020, 20:22
Beitrag #8   

Rang: * * * O O
Registrierung: 29.12.2011, 18:10
 

Fortgeschritten mit 116 Punkte, 104 Beiträge
Also mit Blattläusen kann ich durchaus dienen :D , auch die Blattrollwespe bemerke ich von Zeit zu
Zeit. Ich laufe nicht suchend durch den Garten, aber ab und zu fallen mir Tierchen auf. In Mengen,
die ich durchaus tolerieren kann. Da lasse ich der Natur ihren Lauf und freue mich über jeden
einzelnen Vogel, der sich bei mir häuslich einrichtet.

Viele liebe Grüße von RosenMama

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