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Thema: Wildpflanzen, wie die Hundsrose werden zu den neuen Stars im Garten“ [Seite 1 ]  

Kein neuer Beitrag Rosenkavalier , 28.12.2020, 17:27
Beitrag #1   

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Dauergast mit 734 Punkte, 274 Beiträge
Gärtnern für die biologische Vielfalt“ – das ist das Motto des Projekts „Tausende Gärten – Tausende
Arten“, das die Deutsche Gartenbau-Gesellschaft (DGG) 1822 leitet und an dem bundesweit
Privatpersonen, Kommunen, Vereine und Firmen teilnehmen können. Die Idee hinter „Tausende Gärten –
Tausende Arten“ ist, Gärten mit einheimischen Wildpflanzen zu gestalten und Naturgärten zu einem
Gartentrend in Deutschland zu machen. So entstehen wertvolle Lebensräume für Tier und Mensch.
Einheimische Wildpflanzen leisten einen wichtigen Beitrag für die biologische Vielfalt. Sie locken
Insekten, Vögel und viele weitere Tiere in den Garten.
Die Größe eines Gartens spielt keine Rolle. Selbst der kleinste Garten kann dazu beitragen, dass
heimische Arten wie die Taubnessel, der Heilziest oder die Hundsrose ihren Platz finden und damit
die Gartenhummel, die Gartenwollbiene oder den Rosenkäfer anlocken.

Quelle : Taspo

Rosenkavalier

 
Kein neuer Beitrag VorstandDJungen , 29.12.2020, 12:01
Beitrag #2   

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Dauergast mit 458 Punkte, 300 Beiträge
Es ist eine ungewohnte Vorstellung, Wildrosen in unsere Hausgärten zu integrieren. Aber wenn ich
mir das Spektrum der heimischen Wildrosen ansieht, kann ich mir durchaus vorstellen, die ein oder
andere heimische Wildrose im Garten zu haben. Die Hundsrose (Rosa canina) eignet sich für eine
„wilde Ecke“, die naturnah gestaltet wird, vielleicht mit einem Haufwerk aus Strauchschnitt und
einigen Wildkräutern.
Es gibt zum Glück auch kleinere Wildrosen, die nicht so raumgreifend sind wie die Rosa canina, z.B.
die Rosa spinossissima, die Rosa gallica oder Rosa dumalis.
Es kostet einiges an Überwindung, im gepflegten Garten eine Ecke mit heimischen Wildpflanzen
anzulegen, aber es lohnt sich für uns mit einer neuen Sichtweise auf den Garten und für die Natur,
indem wir kleine Refugien für Wildpflanzen schaffen.

Dorothea Jungen, Vizepräsidentin

 
Kein neuer Beitrag Rosenkavalier , 29.12.2020, 13:06
Beitrag #3   

Rang: * * * * *
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Dauergast mit 734 Punkte, 274 Beiträge
Erste Wahl für kleinere Gärten ist Rosa glauca. Sie begeistert mit blaugrünem Laub und auffälligen
braunroten, bereiften Trieben.

https://up.picr.de/40199773ek.jpg


Rosenkavalier

 
Kein neuer Beitrag RoSaMund , 30.12.2020, 14:38
Beitrag #4   

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Fortgeschritten mit 116 Punkte, 72 Beiträge
Wie groß wird die Rosa glauca? Mit ihrem bläulichen Laub bildet sie einen sehr hübschen Kontrast zu
den einfachen Blüten. Was könnte man dazu pflanzen oder wachsen lassen?

Rosengrüße von

RoSaMund

 
Kein neuer Beitrag Rosenkavalier , 30.12.2020, 17:02
Beitrag #5   

Rang: * * * * *
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Dauergast mit 734 Punkte, 274 Beiträge
Rosa glauca kann bis 3 m hoch werden. Als Solitär wirkt sie am besten.

Rosenkavalier

 
Kein neuer Beitrag RoSaMund , 31.12.2020, 13:54
Beitrag #6   

Rang: * * * O O
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Fortgeschritten mit 116 Punkte, 72 Beiträge
Als eine größere Wildrose möchte ich noch Rosa rubiginosa vorschlagen, die einen dichten
stacheligen Strauch bildet.

Das Problem sehe ich darin, dass die großen Wildrosen nur schön aussehen, wenn sie kaum geschnitten
werden und eine Rosa canina oder glauca dann mehrere Quadratmeter in Anspruch nehmen.

Welche kleineren einheimischen Wildrosen würde noch in den Garten passen? Für das Projekt „Tausende
Gärten- tausende Arten“ kann ich mir auch Wildrosenhybriden vorstellen.

Rosengrüße von

RoSaMund

 
Kein neuer Beitrag Rosenkavalier , 01.01.2021, 13:28
Beitrag #7   

Rang: * * * * *
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Dauergast mit 734 Punkte, 274 Beiträge
Erste Wahl bei den Wildrosenhybriden ist sicherlich Rosa multiflora adenochaeta. Laut Schultheis
Geheimtipp für alle Liebhaber naturnaher Rosensorten. Sie blüht rosa, duftet gut
und remontiert.

Rosenkavalier

https://up.picr.de/40223306vm.jpg

 
Kein neuer Beitrag VorstandDJungen , 04.01.2021, 17:44
Beitrag #8   

Rang: * * * * *
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Dauergast mit 458 Punkte, 300 Beiträge
Welche heimischen Wildrosen wären auch für die kleineren Gärten geeignet?

Dorothea Jungen, Vizepräsidentin

 
Kein neuer Beitrag Rosensepp , 05.01.2021, 21:57
Beitrag #9   

Rang: * * O O O
Registrierung: 05.11.2012, 22:33
Homepage: http://rosenfreunde.jimdo.com/
 

öfters da mit 39 Punkte, 35 Beiträge
Nicht allzu groß wird R. villosa, die Apfelrose, R. villosa duplex, auch Rosa mollis. Aber warum
sollten es nur heimische Rosen sein? Die genannte Rosa multiflora ist auch nicht heimisch. Die
vielen Rugosas auch nicht, viele davon sind aber schön kompakt und vertragen vor allem Schnitt sehr
gut.
Rosa nitida und die Hybride R. rugotida bleiben auch klein, machen aber viele Ausläufer. Klein
bleibt auch eine weitere amerikanische Wildrose, Rosa arkansana. Auch bei den Historischen Rosen
gibt es viele die kompakt bleiben, wie die Gallicas und so manche Moosrose. Die halbgefüllten
Sorten können zu den naturnahen Rosen gezählt werden, noch dazu wenn es Sorten sind, die Früchte
bilden, was ja nicht alle Gallicas machen.
Ich möchte niemanden davon abhalten heimische Wildrosen auch in den Garten zu pflanzen. Thema:
Tausend Gärten - Tausend Arten. Die Vielfalt machts. Wem aber die Auswahl doch zu gering erscheint,
dem empfehle ich die Bücher von Reinhard Witt zum Thema "Naturnahe Rosen". Darin findet man
bestimmt Rosen die in jeden Garten passen und an denen sich Mensch und Natur erfreuen kann bzw. die
Nutzen für möglichst viele Kreaturen haben.

Herzliche Grüße, Josef

 
Kein neuer Beitrag VorstandDJungen , 13.01.2021, 16:41
Beitrag #10   

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Registrierung: 14.01.2010, 11:28
 

Dauergast mit 458 Punkte, 300 Beiträge
Hallo Rosensepp,

die heimischen Pflanzen sind das Thema für das Projekt "Tausende Arten, tausende Gärten", daher
sind keine anderen Wildrosen nachgefragt worden.

Das Wissen um heimische Wildrosen ist auch bei den Planern nicht besonders ausgeprägt. Auf der
Suche nach einer heimischen Wildrosenart legte sich der Planer ganz ausdrücklich auf Rosa rugosa
fest. Es wäre schön, wenn man einheimische und fremde kleiner Wildrosen zusammenstellen könnte,
damit auch ein kleinerer Garten eine Wildrose beherbergen kann, die nicht permanent geschnitten
werden muss, was die Sträucher ihrer Schönheit beraubt. Rosa villosa finde ich auch gut.

Dorothea

Dorothea Jungen, Vizepräsidentin

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