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Thema: Schäden Winter 2020/2021 [Seite 1 ]  

Kein neuer Beitrag Leda , 05.04.2021, 19:13
Beitrag #1   

Rang: * * * * O
Registrierung: 08.04.2018, 22:24
 

Erfahren mit 206 Punkte, 190 Beiträge
Puh, das war leider mal wieder ein arg rosenunfreundlicher Winter. Erst war es wohl zu warm, im
Februar war es hier schon frühlingshaft. Und dann kam er doch noch der Frost, verbunden mit
intensiver Sonneneinstrahlung. Für unsere Verhältnisse hier in Mecklenburg war es nicht sonderlich
kalt und es lag auch eine schützende Schneedecke. Aber ganz offensichtlich sind die Zellen in den
Rosen schlicht geplatzt, weil der Unterschied in den Temperaturen zu groß war. Oder hat jemand eine
andere Erklärung?


Wie sieht es bei euch aus?
Hier sieht man , wie die Rosen dann aussehen. Dies sind allerdings keine aktuellen Fotos, aber das
ändert nichts an der Aktualität. Etwas anderes als ein bodentiefer Rückschnitt macht da keinen
Sinn. Alternativ bei einem Stämmchen wirklich bis zur Veredelungsstelle. Schade und nicht schön :cry: :cry:

https://up.picr.de/32106484yu.jpg

https://up.picr.de/32439243qf.jpg

In solchen Jahren bin ich immer froh, dass hier viele einmalblühende historische Rosen stehen. Die
meisten von ihnen können jede Witterung klag- und schadlos verkraften. Lediglich bei Kletterern
kann es anders aussehen. Eine Multiflora-Hybride liegt doch in der Winterhärte eine Stufe tiefer
als eine Gallica oder Albarose..
Mögt ihr erzähle, wie es in anderen Regionen aussieht?

Rosige Grüße aus dem schönsten Bundesland, Leda

 
Kein neuer Beitrag VorstandDJungen , 07.04.2021, 16:30
Beitrag #2   

Rang: * * * * *
Registrierung: 14.01.2010, 11:28
 

Dauergast mit 459 Punkte, 301 Beiträge
Beim Schneiden ist mir aufgefallen, dass viele jungen Triebe offensichtlich nicht ausreichend
winterhart waren und dann erfroren waren bzw. vertrocknet sind. So ausgeprägt habe ich dies noch
nie bei uns gesehen, wo sich Winterschäden in Grenzen halten. Vielleicht ist die Kombination aus
Trockenheit und den Wechseln von zu warmen und zu kaltem Wetter? Jedenfalls musste viel totes Holz
entfernt werden.

Dorothea Jungen, Vizepräsidentin

 
Kein neuer Beitrag Rosenkavalier , 12.04.2021, 11:01
Beitrag #3   

Rang: * * * * *
Registrierung: 14.01.2010, 14:29
 

Dauergast mit 763 Punkte, 285 Beiträge
An der Bergstraße gab es keine Frostschäden. Die 'Mermaid' ist bis in die Spitzen grün.
Geschuldet ist dies unserem Weinbauklima.

Rosenkavalier

 
Kein neuer Beitrag Stachelritter , 21.05.2021, 17:36
Beitrag #4   

Rang: * * O O O
Registrierung: 09.06.2020, 13:09
 

öfters da mit 49 Punkte, 45 Beiträge
Hallo zusammen,
ich habe in diesem Winter nur den Verlust meiner schönen "Dainty Bess" zu verschmerzen, die ich
aber gleich durch einen Neukauf ersetzt habe.

Ich hatte wirklich Glück, meine Rosen haben es sonst alle überstanden und gedeihen bei diesen
Temperaturen endlich wieder prächtig.

Herzlichst,
Stefan

 
Kein neuer Beitrag Leda , 21.05.2021, 19:53
Beitrag #5   

Rang: * * * * O
Registrierung: 08.04.2018, 22:24
 

Erfahren mit 206 Punkte, 190 Beiträge
Schön, dass es bei euch so glimpflich abgelaufen ist. Hier sind die Schäden so massiv, dass ich
erst vor kurzem den Schnitt beendet habe. Schlicht, weil ich keine Lust mehr hatte. Nicht weil
bereits alle Schäden beseitigt sind.
Und ich habe Ähnliches auch aus vielen anderen Regionen gehört. Aber was solls, die nächste Saison
steht unmittelbar bevor. Ich sehe farbige Knospen bei einigen Spinosissimas :-) .
Vermutlich blüht es in anderen Regionen schon ...

Dainty Bess ist hier schon seit Jahren ein mickriges Einbein , aber eine Hübsche ist sie
https://up.picr.de/32938658qv.jpg

Rosige Grüße aus dem schönsten Bundesland, Leda

 
Kein neuer Beitrag VorstandDJungen , 22.05.2021, 08:26
Beitrag #6   

Rang: * * * * *
Registrierung: 14.01.2010, 11:28
 

Dauergast mit 459 Punkte, 301 Beiträge
Kann es sein, dass die lange Trockenheit des letzten Sommers verhindert hat, daß die Triebe im
Herbst ausreifen konnten? Ich stelle mir vor, daß die Rosen möglicherweise in eine „Sommerruhe“
verfallen sind und anschließend nicht mehr genug Zeit hatten, das Wachstum abzuschließen und sich
auf den Winter vorzubereiten. Könnte dies eine Erklärung sein?

Dorothea Jungen, Vizepräsidentin

 
Kein neuer Beitrag Rosensepp , 22.05.2021, 09:21
Beitrag #7   

Rang: * * O O O
Registrierung: 05.11.2012, 22:33
Homepage: http://rosenfreunde.jimdo.com/
 

öfters da mit 40 Punkte, 36 Beiträge
Klingt sehr plausibel. Bei uns war das in den Trockenjahren 2018/19 auch so. Die Rosen legten im
Sommer bei Hitze und Trockenheit eine längere Pause ein. Das Wachstum und die zweite und dritte
Blüte setzte erst wieder im Spätsommer und Hebst mit mehr Feuchtigkeit ein. Viele Triebe reiften
vor dem Winter nicht mehr ganz aus.

Im Sommer 2020 gab es bei uns im Südosten des Landes schon mehr Niederschläge, schön verteilt, so
dass wieder "normales" Wachsen und Ausreifen zu beobachten waren. Auch der vergangene Winter war
fast "normal". Es gab ausreichend Schnee, stärkeren Frost nur, als die Rosen unter Schnee lagen.
Auch die Stammrosen überstanden den Winter ganz gut und zeigen kaum Frostschäden.
Spätfröste waren gering , (-1 oder -2°C) und nur bis zum Anfang der Obstbaumblüte.
Nun in den letzten Wochen hatten wir viel Regen und mäßige Temperaturen so dass kaum Bienenflug
möglich war. Die Honigbienen mussten sogar "notgefüttert" werden. Wie wird die Obsternte ausfallen?

Die Rosen stehen nun voll im Saft und bei Bibernell- und anderen frühblühenden Rosen sind die
Knospen schon weit ausgebildet. Bei allen anderen dauert es. Ich denke, dass die Hauptblüte dieses
Jahr 2 Wochen später beginnen wird.

Herzliche Grüße, Josef

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